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Newsletter Nr. 14 (April 2010)



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende des Fachbereichs,

wie immer finden Sie Meldungen in den folgenden Rubriken:

- Personalia

- Dies & Das aus dem Fachbereich und der Freien Universität

- Interessantes ausserhalb

- Zu guter Letzt

Der nächste Newsletter soll zum Ende des Sommersemesters 2010 erscheinen. Falls Sie in den alten Newslettern lesen möchten, hier geht's zum Newsletter-Archiv.

Mit freundlichen Grüßen
Barbara Koehler
Fachbereichsverwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Informationen zum Abbestellen des Newsletters finden Sie am Ende des Newsletters.


PERSONALIA


Institut für Philosophie (WE [Wissenschaftliche Einrichtung] 1):

Dr. Wolfgang Barz hat in der Fachbereichsratssitzung am 10. Februar 2010 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel "Wie ernst soll man den Skeptiker nehmen?" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Dr. Barz erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefähigung für das Fach Philosophie zuerkannt sowie die Lehrbefugnis für das Fach Philosophie verliehen.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie (WE 2):

Das E-Learning-Projekt "Spracherwerb des Neugriechischen" (Prof. Dr. Miltos Pechlivanos) ist mit dem Förderpreis der Freien Universität in der Kategorie "Mulitmediale Lernmaterialien und Lernumgebung" ausgezeichnet worden.


  Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und
Vergleichende Literaturwissenschaft (WE 3):

Prof. Dr. Winfried Menninghaus hat den Ruf auf die W3-Professur für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an unserem Fachbereich angenommen.


PD Dr. Sabine Mainberger hat den Ruf auf eine W2-Professur für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn erhalten.


Prof. Dr. Oliver Lubrich hat den Ruf auf ein "Senior Appointment in Comparative Literature" an der University of Auckland (Neuseeland) erhalten.


PD Dr. Justus Fetscher hat einen Ruf auf eine W3-Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Mannheim erhalten und angenommen.


Dr. Nicola Gess hat den Ruf auf eine Assistenzprofessur mit Tenure Track für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel erhalten.


Dr. Henrike Schmidt hat in der Fachbereichsratssitzung am 27. Januar 2010 ihren Habilitationsvortrag mit dem Titel "'Das Leben der Insekten'. Poetische Entomologie in den slavischen Literaturen des 19. und 20. Jahrhunderts" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Dr. Schmidt erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihr die Lehrbefähigung für Slavische Philologie zuerkannt sowie die Lehrbefugnis für Slavische Philologie verliehen.


Foto: Mariusz Kubik

Den diesjährigen Peter-Szondi-Vortrag mit dem Titel "Atlas eines ängstlichen Mannes" wird der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr halten.

Ransmayr, geb. 1954 in Wels, Oberösterreich, wuchs als Sohn eines Lehrers auf. Er studierte von 1972 bis 1987 Philosophie und Ethnologie an der Universität in Wien und arbeitete als Kulturredakteur und Autor für verschiedene Zeitschriften. Seit 1982 ist er freier Schriftsteller. 1994 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach West Cork in Irland - ein Land, in dem das Einkommen von Schriftstellern von der Steuer befreit ist.

Christoph Ransmayr erhielt für seine Werke zahlreiche Auszeichnungen, so zum Beispiel 1992 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 1998 den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg, 2004 den Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg und 2007 den Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln.
  • Der diesjährige Peter-Szondi-Vortrag findet statt
    am 15. Juli 2010 um 18.00 Uhr im Hörsaal 1b,
    Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Der "Verein Berliner Kaufleute und Industrieller" (VBKI) hat am 23. Februar 2010 zwei Absolventen der Freien Universität für ihre herausragenden Abschlussarbeiten ausgezeichnet.
Geehrt wurden Nina Bußmann vom Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Philipp Hessel vom Institut für Soziologie.


  Institut für Deutsche und Niederländische Philologie (WE 4):

Prof. Dr. Annette Gerok-Reiter hat den Ruf auf die W2-Professur für Ältere deutsche Literatur und Sprache an unserem Fachbereich angenommen.


Prof. Dr. Ursula Kocher hat den Ruf auf die W3-Professur für "Mediävistik im europäischen Kontext" an die Bergische Universität Wuppertal angenommen.


Dr. med. Dr. phil. Yvonne Wübben hat den Ruf auf eine Juniorprofessur an der Ruhr-Universität Bochum angenommen.


PD Dr. Anne Fleig hat den Ruf auf die W2-Professur für das Fachgebiet "Deutsche Philologie (Neuere deutsche Literatur mit einem Schwerpunkt im Bereich der literatur- und kulturwissenschaftlichen Geschlechterforschung)" an unserem Fachbereich erhalten.


  Institut für Romanische Philologie / Frankreich-Zentrum

Auszeichnung für Prof. Dr. Margarete Zimmermann.

Am 26. Januar 2010 wurde Prof. Dr. Margarete Zimmermann vom französischen Botschafter Bertrand de Montferrand zum Chevalier de la Légion d'honneur ernannt.


  Institut für Englische Philologie (WE 6):

Prof. Dr. Ferdinand von Mengden (Universität Hamburg) hat den Ruf auf die W2-Professur für Historische Linguistik des Englischen an unserem Fachbereich angenommen.


PD Dr. Nicole Dehé hat den Ruf auf die W3-Professur für Allgemeine Sprachwissenschaft an der Universität Konstanz angenommen.


Prof. Dr. Tobias Döring (Ludwig-Maximilians-Universität München) hat den Ruf auf die W3-Professur für Englische Philologie/Literaturwissenschaft (Englische Literatur von der Renaissance bis zur Gegenwart mit besonderer Berücksichtigung systematischer Theoriebildung) an unserem Fachbereich abgelehnt.


  Institut für Theaterwissenschaft (WE 7):

Im Wintersemester 2009/2010 hatte Prof. Dr. Hermann Kappelhoff eine Max-Kade-Visiting-Professur an der Vanderbilt University in Nashville USA inne.


Am 28. Januar 2010 ist Dr. Susanne Foellmer - neben einer weiteren Preisträgerin der Freien Universität Berlin - mit dem Tiburtius-Preis 2009 für ihre herausragende Dissertation, die sich mit grotesken Körperformen und ihrer Entwicklung in der Choreographie beschäftigt, ausgezeichnet worden.


Dr. Martina Sichardt hat in der Fachbereichsratssitzung am 13. Januar 2010 ihren Habilitationsvortrag mit dem Titel "Aufbruch in die Postmoderne. Zitat- und Montagetechniken in der Musik der [19]70er Jahre" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Dr. Sichardt erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihr die Lehrbefähigung für das Fach Musikwissenschaft zuerkannt sowie die Lehrbefugnis für das Fach Musikwissenschaft verliehen.




Fest etablierte Gastprofessuren am Fachbereich mit wechselnder Berufung Informationen zu allen am Fachbereich fest eingerichteten Gastprofessuren finden Sie unter:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/gastprof/index.html

Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik

Antrittsvorlesung von Sibylle Lewitscharoff

Die Öffentliche Antrittsvorlesung handelt "Über den ANFANG". Der Literaturkritiker Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung) wird anschließend mit Sibylle Lewitscharoff ein Gespräch führen.


  • Moderation:
    Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung)
  • Begrüßung:
    Prof. Dr. Georg Witte (Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft)
  • Ort und Zeit:
    Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin
    Donnerstag, 15. April 2010, 20.00 Uhr
    Eintritt 6 Euro, Studierende frei

Samuel-Fischer-Gastprofessur für Literatur

Tomas Venclova, der als der bedeutendste Lyriker Litauens gilt, aber auch als Übersetzer, Publizist und Literaturkritiker hervorgetreten ist, wurde 1937 in Klaipeda (Litauen) geboren. Nach dem Studium der Lituanistik und russischen Literatur in Vilnius arbeitete er als Lehrbeauftragter für Literaturgeschichte und Semiotik an der Universität Vilnius.

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Tomas Venclova, der inzwischen 23. Vertreter der Samuel-Fischer-Gastprofessur für Literatur, leitet im Sommersemester 2010 am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft ein Seminar, in dem sowohl BA- als auch MA-Leistungsnachweise erworben werden können.


Valeska-Gert-Gastprofessur für Tanz und Performance

Die britische Tänzerin und Choreographin Rosemary Butcher ist im Sommersemester Valeska-Gert-Gastprofessorin für Tanz und Performance.
Seit nahezu drei Jahrzehnten gilt Rosemary Butcher als eine der innovativsten Choreographinnen.

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Gastprofessur aus Frauenfördermitteln

Im Sommersemester 2010 wird PD Dr. Ute Gahlings (Technische Universität Darmstadt) die an unserem Fachbereich angesiedelte Gastprofessur aus Frauenfördermitteln am Institut für Philosophie wahrnehmen.

Kurzporträt von Dr. Ute Gahlings:
Geboren 1963 in Mönchengladbach; Studium der Philosophie, Allgemeinen Literaturwissenschaft und Psychologie an der Bergischen Universität Wuppertal; 1988 Magister; 1992 Promotion; 1992-2001 wiss. Erschließung und Katalogisierung des Hermann-Keyserling-Archivs und des Alexander-Keyserling-Nachlasses in der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt; 1997ff. Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie der TU Darmstadt; 2001-2005 Mitglied im Forum des Frauenforschungszentrums von FH und TU Darmstadt; 2001-2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der TU Darmstadt; 2005 Gründungsmitglied und 2. Vorsitzende des Instituts für Praxis der Philosophie (IPPh) e.V.; 2005 Habilitation an der TU Darmstadt mit einer Arbeit zum Thema "Phänomenologie der weiblichen Leiberfahrungen"; seit 2005 Privatdozentin für Philosophie; seit 2006 Lehrbeauftragte für Ethik und Kulturwissenschaften an der Hochschule Darmstadt


Gastwissenschaftler/innen Institut für Deutsche und Niederlündische Philologie

Dr. Svjetlan Lacko Vidulić (Universität Zagreb, Kroatien) ist mit einem Sonderforschungsstipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ab dem 1. März 2010 für die Dauer von zwölf Monaten Gast von Prof. Dr. Irmela von der Lühe. Er wird über "Peter Handke im südslawischen Raum seit 1991" forschen.


Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Ranjan Ghosh, Alexander-von-Humboldt-Stipendiat, wird auf Grund einer Einladung von Prof. Dr. Ursula Kocher (ehemals Institut für Deutsche und Niederländische Philologie, jetzt Bergische Universität Wuppertal) im Mai und Juni 2010 am Peter-Szondi-Institut forschen und auch ein Seminar anbieten.
Ranjan Ghosh ist Literaturwissenschaftler an der North Bengal University (Department of English) und arbeitet an einer Monographie zum Humanismus in Indien, die sich mit Autoren wie Raqm Mohan Roy, Rabindranath Tagore und Mahatma Ghandi und ihrem Verhältnis zum Humanismus auseinandersetzt. Zu seinen zahlreichen Publikationen zählen Artikel in wissenschaftlich renommierten Zeitschriften wie der 'Oxford Literary Review', 'History and Theory' oder 'Rethinking History' und Monographien, darunter "Lover's Quarrell with Clio" und "(In)fusion Approach: Theory, Contestation, Limits".
2007 hat er ein Forschungsstipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung am Kulturwissenschaftlichen Institut (Essen) erhalten; er hatte verschiedene Gastprofessuren an europäischen und asiatischen Hochschulen inne.


Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien

Von April bis Juli 2010 ist Prof. Dr. Leonard Barkan, Komparatist und Kunsthistoriker an der Princeton University, Gast an der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule.




Von Mitte Mai bis Mitte Juli hält sich Prof. Dr. Janet Walker, Komparatistin mit Schwerpunkt europäische und asiatische Literaturen (Rutgers University in New Jersey), an der Graduiertenschule auf.




Von Anfang Juni bis Mitte Juli ist Prof. Dr. Danièle Cohn, Professorin für Ästhetik (Ècole des hautes études en sciences sociales, Paris) Gast an der Schlegel-Graduiertenschule.




Bereits seit September 2009 und noch bis August 2010 ist Dr. Bettina Bildhauer, Mediävistin an der University of St. Andrews in Schottland, als Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung im Arbeitsbereich von Prof. Keppler-Tasaki an der Graduiertenschule.





DIES & DAS AUS DEM FACHBEREICH UND DER FREIEN UNIVERSITÄT


Interessante, aktuelle Termine am Fachbereich finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

Rhetorik-Forschung

Das Projekt "Ästhetische und affektive Prozesse beim Lesen" des Clusters "Languages of Emotion" untersucht unter anderem auch die emotionalen Wirkungen der Reden des amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Prof. Dr. Oliver Lubrich (Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft) stellvertretender Koordinator der Area B des Clusters, hat die Rede Obamas zur Lage der Nation, der in den USA traditionell große politische Bedeutung beigemessen wird, untersucht.

 


Universitätsvorlseung/Ringvorlesung Sommersemester 2010:
"Genderinszenierungen in historischer und kultureller Varianz, Parameter und Verschiebungen"

Konzeption/Organisation:

Prof. Dr. Therese Fuhrer (Institut für Griechische und Lateinische Philologie)

Prof. Dr. Annette Gerok-Reiter (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie)

Ort:

Hörsaal 2, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Zeit:

donnerstags, 18.00 bis 20.00 Uhr

mit Beiträgen von:

Renate Schlesier (FU Berlin), Therese Fuhrer (FU Berlin), Ute Frevert (MPI für Bildungsforschung), Annette Gerok-Reiter (FU Berlin), Jutta Eming (FU Berlin), Claudia Ulbrich (FU Berlin), Verena Lobsien (HU Berlin), Andreas Kraß (Goethe-Universität Frankfurt), Stefanie von Schnurbein (HU Berlin), Ulla Haselstein (FU Berlin), Dagmar von Hoff (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz), Barbara Vinken (LMU München), Christina von Braun (HU Berlin)

Programm der Ringvorlesung


Ringvorlesung des Peter-Szondi-Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft im Sommersemester 2010:
"Wissens-Ordnungen. Zu einer historischen Epistemologie der Literatur"

Das Feld der Beziehungen zwischen Wissens-, Wissenschaftsgeschichte und Literatur wird seit einigen Jahren intensiv beforscht. Die Ringvorlesung möchte verschiedene theoretische Ansätze, unter denen dieses Verhältnis gedacht werden kann, möglichst systematisch erfassen und zu einer weitergehenden Theoriebildung einladen. Unterhalb der allgemeinen Ebene der Zwei-Kulturen-Debatte oder der diskursanalytischen Frage nach dem Status von Literatur zwischen Diskurs und Gegendiskurs soll auf einer konkreteren, detaillierteren Ebene untersucht werden, wie diese Beziehungen beschrieben werden können, wobei insbesondere nach den spezifischen Verfahren zu fragen ist, die für die literarische Formation von Wissen konstitutiv sind.

  • Konzeption:
    Dr. Nicola Gess und Dr. Sandra Janßen (beide Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft)
  • Ort und Zeit:
    Seminarsaal KL 32/202,
    Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin
    18.00 bis 20.00 Uhr
  • Vortragende:
    Thomas Anz (Marburg), Georg Braungart (Tübingen), Peter-André Alt (Berlin), Walter Erhart (Bielefeld), Stefan Rieger (Bochum), Francoise Gaillard (Paris), Christina Brand (Berlin), Stefan Willer (Berlin), Yvonne Wübben (Bochum), Michel Pierssens (Montréal), Michael Gamper (Zürich), Jutta Müller-Tamm (Berlin)
  • Programmablauf:
    Programm (als PDF-Datei)

Ringvorlesung des Graduiertenkollegs "Schriftbildlichkeit" im Sommersemester 2010:
"Episteme und Schriftbildlichkeit. Exploration und Komposition mit Linien/Bildern"

Für Erkenntnisprozesse unterschiedlichster Art spielen Formen visuellen Denkens eine zentrale Rolle. Solche Denkprozesse manifestieren sich in realen Artefakten epistemischer Bildlichkeit. Im Rahmen der Ringvorlesung wird versucht, die Spezifik dieser Bildlichkeit im Hinblick auf ihre Referenzialität, ihre Nähe zur Sprache, ihre Prozessualität, ihre ästhetischen Qualitäten näher zu bestimmen sowie die Rolle der Verschränkung von Schrift und Bild für eine Epistemologie visuellen Denkens aufzuzeigen.

  • Zeit:
    jeweils um 18.00 Uhr c.t.
    (Beginn am Donnerstag, 22.04.2010)
  • Ort:
    Institut für Philosophie
    Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin
  • Vortragende:
    John Mullarkey (Dundee), Heike Gfrereis (Marbach), Kathrin Müller (Frankfurt/M.), Karin Krauthausen (Berlin), Sun-Joo Shin (New Haven), Klaus Sachs-Hombach (Chemnitz), Ludwig Jäger (Aachen), Gebhard Selz (Wien), Markus Späth (Gießen), Andreas Haug (Erlangen)
  • Programm:
    Programmablauf und weiteren Informationen (PDF-.Datei)

Gesamtberliner Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis "Wissenschaftsgeschichte"

Die Zusammenstellung der aktuellen Lehrveranstaltungen zur Wissenschaftsgeschichte geht auf eine Initiative des "Internationalen Zentrums für Wissensgeschichte Berlin" zurück. Sie richtet sich an Studierende und andere Interessierte, führt das Lehrangebot der Freien Universität, der Humboldt-Universität und der Technischen Universität zusammen und stellt damit die Reichhaltigkeit und Vielfältigkeit der wissenschaftshistorischen Themen in Berlin zur Wissenschaftsgeschichte vor Augen. Das Verzeichnis ist ein Ergebnis der verstärkten Zusammenarbeit der drei Berliner Universitäten und des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in diesem Feld.


Vortragsreihe "Körperbilder und Geschlecht" im Rahmen des Programms "Offener Hörsaal"

Am 20. April beginnt die interdisziplinäre Vortragsreihe "KörperBilder. Konzepte und Repräsentationen von Geschlecht". In dieser Ringvorlesung geht es um die Deutung und Bedeutung von Körperbildern in unterschiedlichen kulturellen Kontexten.

Der Eröffnungsvortrag von Professorin Daniela Hammer-Tugendhat widmet sich den Konstruktionen von Geschlechterdifferenz in der europäischen Kunst.

Veranstaltet wird die Reihe vom "Forum Gender und Diversity Studies" am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften.

Die Vorstellung eines biologisch bestimmten Geschlechts und Körpers diente lange Zeit als Grundlage sozialer Geschlechterordnung. Vor dem Hintergrund feministischer Kritik seit den 1970er Jahren und dem Einfluss dekonstruktivistischer Theorien innerhalb der Geisteswissenschaften erscheint eine solche Zuweisung mittlerweile als überholt. Körper und ihre Bilder sind Träger vielfältiger Differenzerfahrungen nicht nur bezüglich des Geschlechts, sondern auch in Hinblick auf Ethnie, sexuelle Orientierung, Alter und Religion. Der Fokus der Vorlesungsreihe auf "das Bild" soll einerseits eine kritische Perspektive auf Repräsentationen des Körpers eröffnen und andererseits die Relevanz medialer Bedingungen für die Materialisierung, Semantisierung und Verfestigung von (Geschlechter-) Differenzen aufzeigen.
  • Zeit und Ort:
    Auftaktveranstaltung am 20. April, 18.15 - 20.00 Uhr (danach jeden Dienstag)
    FB Geschichts- und Kulturwissenschaften, Koserstr. 20, Hörsaal B, 14195 Berlin-Dahlem
  • Vortragende:
    Peter-André Alt (FU Berlin), Christina von Braun (HU Berlin), Werner Busch (FU Berlin), Hansjörg Dilger (FU Berlin), Johanna Fabricius (FU Berlin), Mechthild Fend (University College London), Gabriele Klein (Univ. Hamburg), Susanne Lanwerd (FU Berlin), Martin Lücke (FU Berlin), Almut-Barbara Renger (FU Berlin), Melanie Trede (Univ. Heidelberg), Claudia Ulbrich (FU Berlin)
  • Programm:
    als PDF-Datei

Universitätsvorlesung/Ringvorlesung im Sommersemester 2010:
"Mit Feuer und Flamme. Begeisterung, Leidenschaft, Schwärmerei in Kunst und Gesellschaft"

Eine Veranstaltung des Internationalen Graduiertenkollegs "InterArt".

  • Konzeption:
    Dr. Uta Daur, Dr. Dietmar Kammerer
  • Ort und Zeit:
    mittwochs 18.00 bis 20.00 Uhr,
    Hörsaal des Instituts für Theaterwissenschaft
    Grunewaldstr. 35, 12165 Berlin
    Beginn: 14.04.2010

Begeisterung ist Ursprung, Motor und Ziel des künstlerischen Prozesses. Erst die Inspiration versetzt den Künstler in die Lage, in schöpferischer Leidenschaft ein Werk zu schaffen, das beim Rezipienten schließlich freudige Zustimmung auszulösen vermag. So reproduziert und verbreitet sich der enthusiastische Affekt im Modell der Ansteckung oder der Kettenreaktion. Wo die einen jedoch dem "göttlichen Anhauch" freies Spiel geben wollen, warnen andere vor der Gefahr des künstlerischen Wahns, der durch Nüchternheit und Methode erst gebändigt werden muss.

Die Ringvorlesung widmet sich in historischer und systematischer Perspektive Phänomenen der inspirierenden Begeisterung, des leidenschaftlichen Eifers und der euphorischen Zustimmung in den Künsten, der Gesellschaft, der Politik und den Wissenschaften.


Tagung der Hölderlin-Gesellschaft an der Freien Universität Berlin

Die Hölderlin-Gesellschaft lädt - in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin und Berliner Theatern - zu einer interdisziplinären wissenschaftlichen und theaterpraktischen Tagung unter internationaler Beteiligung renommierter Regisseure ein. Die Tagung soll, durch den unmittelbaren Kontakt von Wissenschaft und Theater, neue Forschung stimulieren und dabei bisher unbeachtete Perspektiven auf Hölderlins Tragödienfragmente, Übersetzungen und Poetik eröffnen.

Besondere Anregung für die Wissenschaft wird von dem Podiumsgespräch und der Diskussion mit sechs bedeutenden Regisseuren aus dem In- und Ausland -
Laurent Chétouane (Paris), Carl Hegemann (Berlin), Andrea Koschwitz (Berlin), Cesare Lievi (Mailand), Dörte Lyssewski (Wien) und Stefan Rosinski (Berlin) -
erwartet.


Ausschreibung für den Tiburtius-Preis 2010

Die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen (LKRP) verleiht auch im Jahr 2010 an Doktorandinnen und Doktoranden für hervorragende Dissertationen drei Preise.
Die Professorinnen und Professoren der Berliner Hochschulen sind aufgerufen, für die Verleihung dieses Preises Arbeiten bis zum 14. Mai 2010 (Ausschlussfrist) einzureichen.


Neues Meldeverfahren für Publikationen von Angehörigen der Freien Universität zum 1. Februar 2010 gestartet

Jeden Tag entstehen neue Aufsätze, Monographien und Lehrbücher von Autorinnen und Autoren der Freien Universität Berlin. Die Datenbank mit den bibliographisch korrekten Publikationsnachweisen von Angehörigen der FU, die seit 1993 geführt wird, umfasst über 200.000 Datensätze. Mit dem 1. Februar 2010 wird das Meldeverfahren für Publikationen auf ein System zur Selbsterfassung durch die Autorinnen und Autoren umgestellt. Es gilt für alle Publikationen, die 2009 und später veröffentlicht worden sind und werden.


Profildatenbank der Freien Universität Berlin: ein Instrument zur Darstellung auch von nicht drittmittelgeförderten Forschungsprojekten und zur interdiszplinären Vernetzung

Ob die Veterinärmediziner zu Krankheiten und Todesfällen bei Mäusen forschen, die Meteorologen quantitative Niederschlagsmengen vorhersagen oder sich die Judaisten mit der schulischen Vermittlung jüdischen Lebens in Deutschland vor und nach dem Holocaust beschäftigen - die Forschungsdatenbank der Freien Universität weiß es.
Seit vergangenem Sommer gibt es zusätzlich eine Profildatenbank. Hier können neben den Drittmittelprojekten nun auch alle Forschungs- und Publikationsaktivitäten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin dargestellt werden.


Absolventenfeier

Videodokumentation über die Absolventenfeier 2010 des Instituts für Kultur- und Medienmanagement mit dem Titel "Festkultur: die Absolventenfeier 2010".


Das aktuelle Wissenschaftsmagazin fundiert

Das Wissenschaftsmagazin fundiert der Freien Universität Berlin stellt in jedem seiner Hefte zu einem interdisziplinären Thema neue Forschungsergebnisse vor und bietet den Leserinnen und Lesern spannende Einblicke in die Welt der Wissenschaft.

Die Themenhefte sind online abrufbar oder können in der Kommunikations- und Informationsstelle der Freien Universität kostenfrei bestellt werden.





INTERESSANTES AUSSERHALB


Interessante Vorträge und Tagungen auïßerhalb des Fachbereichs finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung

Habilitation bleibt wichtig

Frühzeitige Autonomie und bessere Planbarkeit wissenschaftlicher Karrieren sollten mit Juniorprofessur und Nachwuchsgruppenleitung gefördert werden. Beide Instrumente haben bislang aber kaum zu einer strukturellen Veränderung von Karrierepfaden in der deutschen Wissenschaft beigetragen. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB). Mehrheitlich vertrauten weder die rund 800 Juniorprofessor/inn/en noch die 550 Nachwuchsgruppenleiter/innen darauf, dass sie ohne Habilitation berufungsfähig werden. Neue Spielräume würden jedoch durch die Exzellenzinitiative entstehen. Durch Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung für Exzellenzcluster und Graduiertenschulen verbessere sich die Verhandlungsposition für Nachwuchswissenschaftler, die Universitäten verstärkt mit Tenure-Track-Optionen und besserer Bezahlung zu versehen suchten.

Quelle: WZBrief Arbeit (Januar 2010)

Bundesagentur für Arbeit

Mehr Armut und Arbeitslosigkeit unter Akademikern

Die Arbeitslosigkeit unter Akademikern ist im Krisenjahr 2009 stark angestiegen. Wie die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit berichtet, waren im Dezember vergangenen Jahres 11,3 Prozent mehr Akademiker arbeitslos als im Januar desselben Jahres. In absoluten Zahlen bedeutet das einen Anstieg um 17.000 auf 167.000 beschäftigungslose Hochschulabsolventen/innen. Das ist der stärkste Anstieg der Arbeitslosigkeit unter Akademikern seit der Krise der "New Economy", als die Zahl arbeitsloser Hochschulabsolventen/innen zwischen 2001 und 2002 um fast ein Viertel von 180.000 auf 224.000 stieg. Betroffen seien vor allem die Elektro-, Metall- und Hochleistungstechnologie. Gleichzeitig gibt es dem Bericht zufolge immer mehr Hochqualifizierte, die von Hartz IV leben müssen. 2009 galten 60.000 Akademiker als "arm".

Quelle: DHV Newsletter 2/2010

Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)

EFI sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf bei der Bologna-Reform

Die von der Bundesregierung eingesetzte "Expertenkommission Forschung und Innovation" (EFI) sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf bei der Bologna-Reform. In ihrem Gutachten 2010, das am 24. Februar 2010 in Berlin übergeben wurde, gelangt sie zu dem Fazit, dass wichtige Reformziele verfehlt worden seien. Ein Studium sei für junge Leute kaum attraktiver geworden, die Zahl der Studienabbrüche nicht gesunken. Weder sei es geglückt, Schüler aus bildungsfernen Schichten für ein Studium zu gewinnen noch die internationale Mobilität zu verbessern. Gründe dafür lägen in der mangelnden Anpassung der Lehrinhalte an das neue Studiensystem und die Einschränkung der Wahlmöglichkeiten der Studierenden. Den Dozenten/innen fehle aufgrund der höheren Lehrbelastung nicht nur Zeit für eine individuelle Beratung von Studierenden, sondern auch für Forschung. Neben einem größeren Spielraum für die Hochschulen bei der Gestaltung von Studiengängen, einer besseren Studienorganisation sowie stärkeren finanziellen Förderungsmöglichkeiten für Studierende regt das EFI an, die Personalausstattung der Hochschulen zu erhöhen, um in Deutschland Forschung und Lehre auf international wettbewerbsfähigem Niveau zu ermöglichen.

Quelle: Pressemeldung EFI; DHV Newsletter 3/2010

Deutsche Forschungsgemeinschaft

"Qualität statt Quantität" - DFG setzt Regeln gegen die Publikationsflut in der Wissenschaft

Ab dem 1. Juli 2010 gelten neue Regelungen für Publikationsangaben in Förderanträgen und Abschlussberichten an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen in ihren Anträgen und Berichten an die DFG künftig statt beliebig vieler Veröffentlichungen nur noch wenige, besonders aussagekräftige Publikationen als Referenz nennen dürfen. Damit will die DFG die Bedeutung von Publikationsverzeichnissen und numerischen Indikatoren verringern.
Bei ihrem wissenschaftlichen Lebenslauf dürfen Antragsteller/innen künftig insgesamt maximal fünf Veröffentlichungen nennen. Bei den Publikationen mit direktem Bezug zum jeweiligen Projekt dürfen künftig pro Jahr der Förderperiode nur zwei Veröffentlichungen angeführt werden. Bei mehreren Antragstellern können pro Jahr bis zu drei Veröffentlichungen angegeben werden.
In allen Fällen sollen nur Publikationen genannt werden, die bereits veröffentlicht sind oder deren Veröffentlichung unmittelbar und nachweisbar bevorsteht. Manuskripte, die nur zur Veröffentlichung eingereicht, aber noch nicht angenommen wurden, dürfen nicht mehr aufgeführt werden.
Die Schilderung dessen, was Antragsteller/innen erreichen wollen und hierzu bereits an eigenen Arbeiten geleistet haben, soll wichtiger und zur Grundlage für die Begutachtung und Bewertung des Forschungsprojekts werden.

Quelle: DFG-aktuell Nr. 3/2010

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)

Die Exzellenzinitiative - Zwischenbilanz und Perspektiven

Die 'Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften' hat in einer dreihundertseitigen Studie bisher feststellbare Auswirkungen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder analysiert und einige Empfehlungen für die Fortsetzung (2011-2017) gegeben. Die Exzellenzinitiative wird als ein entscheidender Paradigmenwechsel in der deutschen Hochschulpolitik gesehen.

Die ausführliche Studie - die zusammenfassende Thesen, ein Überblickskapitel und zehn Einzelbeiträge enthält - wurde von vierzehn Wissenschaftlern erarbeitet und beruht auf Anhörungen, Analysen und Experteninterviews.

Unter anderem wird festgestellt, dass der durch die Exzellenzinitiative eingeleitete Dauerwettbewerb in Hochschule und Forschung und der damit verbundene Differenzierungsprozess in der Hochschullandschaft - trotz vielerlei positiver Aspekte - auch ungewollte Nebenwirkungen haben kann. Eine Überspezialisierung einer ganzen Generation von Wissenschaftlern/innen drohe besonders dann, wenn die Förderung durch die Exzellenzinitiative in bestimmten Forschungsbereichen oder Universitäten auslaufe, heißt es in der am 8. März 2010 in Berlin vorgestellten Studie. So könnten im Zuge der Exzellenzinitiative vor allem kleinere Fächer an den Rand gedrängt werden. Nicht behoben werde auch die chronische Unterfinanzierung der Lehre. Durch die Spitzenforschung könnten sich die Lehrbedingungen sogar weiter verschlechtern. Das Ungleichgewicht von unterfinanzierter Lehre und selektiv geförderten Forschungsbereichen begünstige konfliktträchtige Parallelstrukturen innerhalb von Hochschulen.

Quelle: Pressemitteilung BBAW/PR-4/2010 und DHV-Newsletter 3/2010

Universität Potsdam

4,80 Euro Stundenlohn für Lehrbeauftragte

Mit einem offenen Brief machten Lehrbeauftragte der Universität Potsdam auf ihre prekäre Lage aufmerksam. So erhielten Lehrbeauftragte am Institut für Germanistik für die Leitung eines Proseminars eine einmalige Zahlung von 540 Euro, berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf die Initiative "Intelligenzija Potsdam".
Damit seien 30 Stunden Lehre, mindestens 15 Sprechstunden, die Vor- und Nachbereitung des Seminars sowie die Bewertung von Klausuren, mündlichen Prïüungen oder Hausarbeiten abgegolten. Während der offizielle Stundenlohn lediglich die 30 Stunden Unterricht vergüte, liege der tatsächliche Stundenlohn demnach bei höchstens 4,80 Euro und damit unterhalb des gewerkschaftlich geforderten Mindestlohns von 7,50 Euro pro Stunde. Die Potsdamer Initiative fordert daher die Verdoppelung der Entlohnung für Lehrbeauftragte auf 1080 Euro pro Semester und die Anerkennung der Lehrbeauftragten als Mitglieder der Universität.
An Brandenburgs Hochschulen habe sich die Zahl der Lehrbeauftragten zwischen 1999 und 2008 fast verdoppelt: von 704 auf 1331, teilte die Initiative mit.

Quelle: DHV Newsletter 3/2010

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Plädoyer für Deutsch als Wissenschaftssprache

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat am 25. Februar 2010 ein Memorandum zur Förderung von Deutsch als Wissenschaftssprache vorgelegt. Darin fordert er, dass die deutsche Sprache in der zunehmend vom Englischen dominierten internationalen Wissenschaft ihre traditionsreiche Stellung bewahren müsse. Während der Status des Englischen als "lingua franca" anzuerkennen sei, müsse Deutsch als Wissenschafts- und Kultursprache gepflegt werden. So müsse deutschen Wissenschaftlern/innen die Möglichkeit erhalten bleiben, ihre Erkenntnisse in der eigenen Muttersprache und der entsprechenden sprachlichen Nuancierung zu formulieren.
Zugleich ist der DAAD der Überzeugung, dass die Vorteile des Erwerbs der deutschen Sprache - wie der Zugang zu einem der bedeutendsten Standorte für Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur - stärker hervorgehoben werden sollten. In englischsprachigen Studiengängen sollte deswegen verstärkt auf studienbegleitende Deutschlern-Angebote hingewirkt werden, um die soziale Integration der ausländischen Gäste an den Hochschulen zu gewährleisten.



Quelle: DAAD-Website; DHV-Newsletter 3/2010


ZU GUTER LETZT ...

Besseres Gedächtnis dank Mittagsschläfchen

Ein anderthalbstündiges Nickerchen in der Mittagszeit erhöht die Lernfähigkeit. Das haben Forscher der Universität von Kalifornien in Berkeley herausgefunden, die Probanden Gedächtnisaufgaben um 12 und um 18 Uhr stellten. Bei der Mittagsrunde schnitten alle Versuchspersonen noch ähnlich gut ab. Abends erzielten jedoch diejenigen, die eine Mittagssiesta gehalten hatten, um 20 Prozent bessere Resultate. Durchschnittlich waren ihre Ergebnisse sogar um zehn Prozent besser als beim Mittagstest.

Wer sich um die Mittagszeit eine maximal dreißigminütige Siesta gönnt, erwacht nicht nur frisch und ausgeruht, sondern ist zudem noch leistungsfäiger und kreativer als die entschlossenen Durchhalter, die ihre natürliche Schläfrigkeit mit Koffein bekämpfen. Neueren Umfragen zufolge halte jeder dritte Deutsche gern am Arbeitsplatz einen Mittagsschlaf. Tatsächlich aber erlauben sich nur sechs Prozent der Deutschen das belebende Nickerchen.


Quelle: Stiftung Warentest, Newsletter des DHV 3/2010

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