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Newsletter Nr. 13 (Dezember 2009)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende des Fachbereichs,

 

 

das Dekanat und die Verwaltung des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften wünschen Ihnen stressresistente Weihnachtsfeiertage und für das Jahr 2010 Gesundheit und Erfolg bei den Zielen, die Sie sich gesetzt haben.


Wie immer finden Sie Meldungen in den folgenden Rubriken:

Personalia

Dies & Das aus dem Fachbereich und der Freien Universität

Interessantes ausserhalb

Zu guter Letzt

Der nächste Newsletter soll zu Beginn des Sommersemesters 2010 erscheinen.
Falls Sie in den alten Newslettern lesen möchten, hier geht's zum Newsletter-Archiv.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Koehler
Fachbereichsverwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Informationen zum Abbestellen des Newsletters finden Sie am Ende des Newsletters.

Bilanz und Rückschau
auf die Ereignisse am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften
im Jahr 2009

Ende Januar 2010 möchten wir Ihnen eine Bilanz der Ereignisse am Fachbereich im Jahr 2009 zur Verfügung stellen.
Redaktionsschluss für diese Jahres-Rückschau ist der 6. Januar 2010. Alle bis dahin eingegangenen Meldungen über

  • personelle Veränderungen in den Instituten und Forschungszusammenhängen am Fachbereich (Berufungen, Ehrungen, Preise, Emeritierungen etc.)
  • Gäste des Fachbereichs (z.B. Humboldtstipendiaten/innen, Gastprofessoren/innen, Gastwissenschaftler/innen)
  • Entwicklungen im Bereich der Forschung (Rankings, neue Forschungsprojekte, Kongresse, Tagungen, besondere Vortragsreihen)
  • Habilitationen und Promotionen
  • und natürlich auch "Dies & Das"-Meldungen über das Campus-Leben am Fachbereich,

die nicht schon in einem Newsletter des Jahres 2009 veröffentlicht wurden, können dann noch berücksichtigt werden.

E-Mail-Adresse: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de




PERSONALIA

Institut für Philosophie (WE [Wissenschaftliche Einrichtung] 1):

PD Dr. Simone Mahrenholz hat den an sie ergangenen Ruf auf eine Professur für Medien und Kulturwissenschaften an der Berliner Technischen Kunsthochschule (BTK) erhalten und zum 1. Oktober 2009 angenommen.


Unter Leitung von Prof. Dr. Anne Eusterschulte, Prof. Dr. Wilhelm Schmidt-Biggemann und Prof. Dr. Dr. Olaf Breidbach (Friedrich-Schiller-Universität Jena) entsteht seit Herbst 2009 eine umfassend wissenschaftlich eingeleitete und kommentierte Reprintausgabe der Hauptwerke von Athanasius Kircher (1502-1680).
Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projektes ist Johannes Thumfart.




PD Dr. Mirjam Schaub ist - von April 2009 bis September 2010 - Feodor-Lynen-Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an der University of Edinburgh.
Sie forscht dort zu dem Thema "Grausamkeit und Metaphysik. Zur Logik von Überschreitung(en) in der abendländischen Philosophie und Kultur".




Institut für Griechische und Lateinische Philologie (WE 2):

Hortense Vekris ist neue Sekretärin im Bereich Byzantinistik/Neogräzistik.




Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (WE 3)
und Institut für Romanische Philologie (WE 5):

Der Europäische Forschungsrat fördert mit 2,4 Millionen Euro ein Forschungsprojekt von Prof. Dr. Joachim Küpper.

Das geförderte Projekt "Early Modern European Drama and the Cultural Net" wurde aus knapp 1600 Anträgen ausgewählt.


Dr. Jobst Welge hat in der Fachbereichsratssitzung am 18. November 2009 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel "Unfähigkeit. Der Angestellte als schwacher Held in der Prosa der Moderne" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Dr. Welge erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefähigung für die Fächer Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Romanische Philologie zuerkannt sowie die Lehrbefugnis für die Fächer Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Romanische Philologie verliehen.




Institut für Deutsche und Niederländische Philologie (WE 4):

Prof. Dr. Ursula Kocher (stellvertretende Sprecherin des IZ Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit) wird künftig, gemeinsam mit Prof. Dr. Matthias Meyer (Universität Wien), in Zusammenarbeit mit dem IZ Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit und der Redaktion der Publikationsreihe "Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung" die Editionsreihe "Berliner Editionen" für mittelalterliche und frühneuzeitliche Texte herausgeben.
Die Reihe wird bei V&R unipress erscheinen.


PD Dr. Magret Egidi ist im Wintersemester 2009/2010 Gastprofessorin am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie und wird am 12. Januar 2010 einen Vortrag halten mit dem Titel "Zur Ambiguität des spätmittelalterlichen Passionsspiels".


Prof. Dr. Norbert Christian Wolf (Universität Salzburg, ehemals Institut für Deutsche und Niederländische Philologie) hat in der Fachbereichsratssitzung am 4. November 2009 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel "Bild-Textbeziehungen in Kafkas Kurzprosa" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Dr. Wolf erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefähigung für Deutsche Philologie zuerkannt.


Prof. a.D. Dr. Hartmut Eggert verbrachte auf Einladung des Präsidiums der Peking-Universität vom 1. September bis zum 30. November 2009 einen Forschungsaufenthalt als "scholar-in-residence" an der "Beida" (Beijing Daxue = Peking University).

Mit der Gasteinladung honorierte die Peking-Universität seine Aufbauarbeit in den Jahren 2004-2008 für ein interdisziplinäres "Zentrum für Deutschlandstudien", das in Kooperation von DAAD, Freier Universität und Humboldt-Universität an der Beida eingerichtet worden ist.


Prof. em. Dr. Volker Mertens war im Rahmen des Austauschprogramms im Magisterstudium vom 17. September bis 30. November 2009 an der Peking Universität. Zusätzlich zu den Unterrichtskursen "Minnesang" und "Goethes Faust" hat er Vorträge an weiteren Universitäten in China gehalten.


Nach fast 37 Dienstjahren ist Ruth Wiggert, Sekretärin im Bereich der Neueren deutschen Literatur, auf eigenen Wunsch in den vorzeitigen Un-Ruhestand gegangen.


Katharina Lenz ist neue Sekretärin in den Bereichen Neuere deutsche Literatur, Deutsch als Fremdsprache und Niederländische Philologie.




Institut für Romanische Philologie (WE 5):

Stephanie Gottal ist seit dem 23.10.09, vorerst befristet bis Ende August 2010, als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Guido Mensching und als Koordinatorin der Forschungsinitiative 'Algorithmen und Muster in Sprache und anderen Systemen' beschäftigt.


Frankreich-Zentrum

Marie NDiaye, seit 2007 assoziiertes Mitglied des Frankreich-Zentrums, ist im November für ihren Roman Trois Femmes puissantes mit dem Prix Goncourt, dem wichtigsten französischen Literaturpreis, ausgezeichnet worden.

Marie NDiaye publizierte 1984 bei den Èditions de Minuit ihren ersten Roman Quant au riche avenir. Es folgten weitere Romane, Novellen sowie Theaterstücke.

Ihre düsteren, von subversivem Humor durchzogenen Erzählwerke sind eine kunstvolle Mischung aus (trügerischem) Realismus und Phantastik des Alltagslebens. Sie kreisen um die Erfahrung einer unheilbaren Fremdheit und beschreiben höchst suggestive Rituale der Ausschließung, den Verfall von Familien sowie verstörende Körper-Metamorphosen.




Institut für Englische Philologie (WE 6):

Prof. Dr. Ulla Haselstein (ZI John-F.-Kennedy-Institut und WE 6) hat den Ruf auf die W3-Professur für die Literatur Nordamerikas erhalten und angenommen.


Prof. Dr. Ferdinand von Mengden (Universität Hamburg) hat den Ruf auf die W2-Professur für Sprachgeschichte des Englischen erhalten.


PD Dr. Nicole Dehé hat einen Ruf auf die W3-Professur für Allgemeine Sprachwissenschaft an die Universität Konstanz erhalten.




Institut für Theaterwissenschaft (WE 7):

Thomas Morsch hat den Ruf auf die W1-Juniorprofessur für Filmwissenschaft erhalten und angenommen.


PD Dr. Franz Michael Maier vertritt im jetzigen Wintersemester Prof. Dr. Albrecht Riethmüller, der beurlaubt ist.

Biographisches: 1988 Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit einer Untersuchung zur Musikpsychologie bei Carl Stumpf, Erich Moritz von Hornbostel und Jacques Handschin; 2005 Habilitation am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität Berlin mit der Schrift "Becketts Melodien. Die Musik und die Idee des Zusammenhangs bei Schopenhauer, Proust und Beckett".


Dr. Bernhard Groß vertritt in diesem Wintersemester Prof. Dr. Hermann Kappelhoff, der beurlaubt ist.


Prof. Dr. Annemarie Matzke (Universität Hildesheim, ehemals Institut für Theaterwissenschaft) hat in der Fachbereichsratssitzung am 4. November 2009 ihren Habilitationsvortrag mit dem Titel "Der Auftritt der Souffleuse - Zur Inszenierung einer unsichtbaren Figur der Bühne" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Frau Prof. Matzke erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihr die Lehrbefähigung für das Fach Theaterwissenschaft zuerkannt.




Fest etablierte Gastprofessuren am Fachbereich mit wechselnder Berufung Informationen zu allen am Fachbereich fest eingerichteten Gastprofessuren finden Sie unter:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/gastprof/index.html


Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik

Sibylle Lewitscharoff hat den mit 30.000 Euro dotierten Berliner Literaturpreis 2010 erhalten. Die mit der Auszeichnung verbundene Berufung auf die 'Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik' am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft hat sie zum Sommersemester 2010 angenommen.

Die Preisjury der Stiftung Preußische Seehandlung begründete ihre Entscheidung u.a. mit dem Hinweis auf "... ihr ungemein dichtes und originelles Prosawerk [...], das sich in seinem eigentümlichen Amalgam aus Humor und Tiefsinn gegen alle Zuordnungen sperrt."

Der Berliner Literaturpreis wird Anfang 2010 im Roten Rathaus vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit verliehen.


Gastwissenschaftler/innen

Frankreich-Zentrum

Prof. Dr. Françoise Rétif, Germanistin und Komparatistin, ist Professorin für deutsche und österreichische Literatur an der Universität von Rouen und Direktorin des Centre de Recherches sur l'Autriche et l'Allemagne.

Im Wintersemester 2009/10 bietet Françoise Rétif eine Vorlesung zum philosophischen Werk von Simone de Beauvoir und Seminare zu Marguerite Duras und Maurice Blanchot an. Ihre weiteren Forschungsschwerpunkte sind die österreichische Literatur des 20. Jahrhunderts - hier insbesondere das Werk Ingeborg Bachmanns - sowie die Neuschreibung und Dekonstruktion literarischer Mythen im interkulturellen Raum zwischen Frankreich und Deutschland. Ihre Arbeit verknüpft somit in besonderer Weise die Bereiche Germanistik, Romanistik und Komparatistik.


Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien

Dr. Bettina Bildhauer, Gastwissenschaftlerin und Alexander-von-Humboldt-Stipendiatin an der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule, wird mit dem mit 70.000 Pfund dotierten britischen Philip-Leverhulme-Forschungspreis ausgezeichnet.

Den Forschungspreis erhält Bettina Bildhauer in der Kategorie "Moderne europäische Sprachen und Literatur" für ihre bisherigen Arbeiten. Die 36-Jährige ist promovierte Literatur- und Filmwissenschaftlerin an der schottischen University of St. Andrews. Einer ihrer Schwerpunkte ist mittelalterliche deutsche Literatur in ihrem kulturellen Kontext und deren heutige Wahrnehmung, beispielsweise in Kinofilmen. Ihre Promotionsarbeit verfasste sie an der University of Cambridge über "Blut in der deutschen Literatur im 13. Jahrhundert". An der Freien Universität setzt sie derzeit ihre Forschungen über deutsche Mittelalter-Filme fort, um ihr Buch "A Medieval History of Film" abzuschließen.


Im Dezember und Januar ist die niederländische Germanistin Prof. Dr. Anthonya Visser von der Universität Leiden an der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule zu Gast. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen deutsche Gegenwartsliteratur, Prosa, Drama und Lyrik der DDR sowie Geschichte und Erinnerung in deutscher Literatur und im Film. Sie ist Herausgeberin (Editor in Chief) der Publikationsreihe "Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik".

Während ihres Aufenthalts in Berlin bringt Anthonya Visser ihr Forschungsprojekt zu literarischer Konstruktion von kollektiver Identität im Deutschland nach der Wende zum Abschluss, in dem sie sich mit Texten der deutschsprachigen Literatur auseinandersetzt, in denen die deutsche Geschichte zum Gegenstand wird, vor allem die nationalsozialistische und die DDR-Vergangenheit. Im Zentrum der Untersuchung stehen Texte von Günter Grass, Heiner Müller, Volker Braun, Tanja Dückers und Marcel Beyer.



DIES & DAS AUS DEM FACHBEREICH UND DER FREIEN UNIVERSITÄT


Interessante, aktuelle Termine am Fachbereich finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs


Erster "Runder Tisch zur Studienreform" an der Freien Universität Berlin

Quelle: Nicola Poluzzi (flickr)

Sechs Professoren/innen, sechs wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, sechs Beschäftigte aus der Verwaltung und 12 Studierende haben sich am 7. Dezember 2009 zum ersten Mal an einem "Runden Tisch" versammelt, um über Verbesserungsvorschläge bei der Umsetzung der Bologna-Reform zu diskutieren.

Auch wenn die Beschlüsse des "Runden Tisches" keine Bindungskraft haben, sollen sie dem Akademischen Senat der Freien Universität dokumentieren, welche Nachbesserungen aus Sicht der Studierenden und Lehrenden in den Bachelor- und Masterstudiengängen notwendig sind. Bis zum 20. Januar 2010 soll dem Akademischen Senat ein erster Zwischenbericht über die Ergebnisse der Gesprächsrunden vorgelegt werden. In der Sitzung am 7. Dezember wurden vor allem Themenschwerpunkte fixiert, mit denen sich der "Runde Tisch" beschäftigen will. Darunter fielen Forderungen von Seiten der Studierenden, das Modul- und Kursangebot für Immatrikulierte aller Fachrichtungen zu öffnen, die Kombinationsmöglichkeiten in den natur- und geisteswissenschaftlichen Fächern zu flexibilisieren, Zwangsberatungen abzuschaffen und Lehrinhalte neu auszurichten. Aber auch Hochschullehrer/innen brachten Vorschläge ein, berichteten über ihre Erfahrungen aus der Praxis und forderten unter anderem achtsemestrige Bachelorstudiengänge.

Professor Dr. Michael Bongardt (FB Geschichts- und Kulturwissenschaften), der gemeinsam mit einer Studierenden dem "Runden Tisch" vorsitzt, bekräftigte, dass dieser nur dann ein Erfolg werden könne, wenn sich sowohl Studierende als auch Mitglieder anderer Statusgruppen der Freien Universität an den Gesprächen beteiligten: "Wir sind alle gefragt."


CHE-Forschungsranking

Im aktuellen CHE-Forschungsranking wurde die Anglistik als einziges Fach des Fachbereichs auf Grundlage der Daten von 2007 evaluiert und befindet sich danach unter den neun Universitäten Deutschlands, die durch das forschungsstärkste Profil in der Anglistik ausgezeichnet sind.

Bei den folgenden Indikatoren ist unsere Anglistik jeweils in der Spitzengruppe zu finden:

  • Publikationen pro Jahr
  • Publikationen je Wissenschaftler
  • Drittmittel je Wissenschaftler
  • Reputation
Quelle: Centrum für Hochschulentwicklung (CHE): CHE-ForschungsRanking 2009

Sprachwissenschaftler der Freien Universität eröffnen Internetportal für Schüler zur Jugendsprache

Mit Hilfe eines von Wissenschaftlern betriebenen Internetportals zur Jugendsprache können Schüler von nun an ihre eigene Ausdruckweise untersuchen. Ziel ist es, Jugendliche ab zwölf Jahren zu eigenständigen Sprachuntersuchungen zu ermuntern und zu befähigen. Außerdem bietet die Seite Lehrmaterial, das im Deutschunterricht von der 7. Klasse an verwendet werden kann.

Das Projekt "Jugendsprache Alltagstauglich?", unter Leitung von Prof. Dr. Norbert Dittmar, ist Preisträger des Hochschulwettbewerbs des Bundesforschungsministeriums "Forschungsexpedition Deutschland im Wissenschaftsjahr 2009".

Weitere Informationen:


Call for papers: "Buchkulturen des deutschen Humanismus (1430-1530). Netzwerke und Kristallisationspunkte des Humanismus im deutschen Sprachraum"

In Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin veranstaltet das IZ Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit eine interdisziplinäre Tagung im März 2011 zum Thema "Buchkulturen des deutschen Humanismus (1430-1530)".


Junge Kulturmanager aus China erhielten Einblick in die deutsche Kulturlandschaft

Erstmals in diesem Wintersemester wurde das dreiphasige akademische Qualifizierungsprogramm "Cultural Management in China" durchgeführt. Es dient dazu, Nachwuchsführungskräfte im Bereich Kulturmanagement auf der Basis des interkulturellen Austauschs zu fördern.

Die Träger dieses Projekts sind das Goethe-Institut, das Institut für Kultur- und Medienmanagement unseres Fachbereichs und die Stiftung Mercator.

Prof. Dr. Klaus Siebenhaar, Direktor des Instituts für Kultur- und Medienmanagement, wird - gemeinsam mit Botschafter Dr. Michael Schaefer - den jungen Kulturmanagern/innen am 18. Dezember in der Deutschen Botschaft in Peking ihre Zertifikate überreichen.


Frankreich-Zentrum: Deutsch-Französisches Kolloquium im Wintersemester 2009/2010

Geschichte, Politik, Theorien:
Das "Deutsch-Französische Kolloquium" präsentiert und diskutiert Frankreichforschung in vergleichender Perspektive.




Veranstalter in diesem Wintersemester:
Anne Kwaschik, Juniorprofessorin für Westeuropäische Geschichte am Frankreich-Zentrum
Peter Schöttler, Directeur de recherche CNRS-IHTP, Paris, und Honorarprofessor an der FU Berlin


Hochschullehrer- und Studierendenaustausch mit der chinesischen Wuhan Universität

Die chinesische Wuhan Universität und die Freie Universität Berlin werden den Hochschullehrer- und Studierendenaustausch insbesondere auf den Gebieten der Geowissenschaften, der Informatik, der Philosophie und der Germanistik intensivieren. Das haben Vertreter beider Delegationen am 9. November 2009 an der Freien Universität beschlossen.

Quelle: campus.leben

"Bildungsstreik"

Am 17. November 2009 haben bundesweit zehntausende Studierende erneut gegen die Prüfungsbelastungen, die Verschulung in den neuen Bachelorstudiengängen und die in einigen Bundesländern erhobenen Studiengebühren demonstriert. An der vom 30. November bis 6. Dezember durchgeführten Aktionswoche nahmen nahezu alle Universitäten der Bundesrepublik teil.

Weitere Bilder unter "Umbruch Bildarchiv"


INTERESSANTES AUSSERHALB


Interessante Vorträge und Tagungen außerhalb des Fachbereichs finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs


Bundesministerium für Bildung und Forschung

Studienplatzbörse: Das neue Verfahren macht den Studierenden die Zulassung deutlich einfacher

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Zu diesem Schluss kommt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), nachdem die erste bundesweite Studienplatzbörse nun nach dem Beginn des Wintersemesters geschlossen hat. Laut einer Umfrage der HRK bei den Hochschulen wurden die Studienplatzkapazitäten deutlich besser ausgeschöpft als zuvor. Die Mehrzahl der Hochschulen konnte ihre freien Studienplätze restlos vergeben, die übrigen meldeten eine wesentlich verbesserte Ausnutzung ihrer Kapazitäten. Die Studienplatzbörse verhindere zwar nicht das Problem der Mehrfachbewerbungen, sie helfe aber dabei, den Nachrückprozess schneller und effektiver zu organisieren.
Die Studienplatzbörse war am 1. September eröffnet worden. Insgesamt besuchten mehr als 460.000 Nutzer die Website. Es waren zwischenzeitlich bis zu 2.000 Studiengänge im Angebot. Besonders stark war die Nachfrage in der ersten Septemberhälfte mit täglich bis zu 18.000 Besuchen.
Die Studienplatzbörse war im zwischen der HRK und der Kultusministerkonferenz (KMK) im März dieses Jahres vereinbart worden. Ihr Zweck ist es, die Studienzulassung so lange zu verbessern, bis zum Wintersemester 2011/2012 ein völlig neues Zulassungsverfahren zur Verfügung stehen wird. Kernstück dieses Verfahrens wird ein Webportal sein, das die bundesweite Koordinierung der Studienwünsche der Bewerber/innen übernimmt.

Quelle: Pressemitteilung des BMBF (264/2009) vom 6.11.2009

Statistisches Bundesamt

Hochschulstandort Deutschland 2009


Die Ergebnisse, die auf Grundlage einer umfassenden Erhebung und statistischen Auswertung gesammelt wurden, sind vom Vizepräsidenten des Statistischen Bundesamtes, Peter Weigl, in folgenden Hauptaussagen zusammengefasst worden:

  • Die Studienanfängerquote liegt 2009 bei 43%.
  • Es ist kein systematischer Zusammenhang zwischen den allgemeinen Studiengebühren und dem Mobilitätsverhalten der Studienanfänger/innen erkennbar.
  • Nicht nur durch Einführung des Bachelorstudiums gibt es eine kürzere Studiendauer.
  • Etwa 68% aller Studierenden eines Erststudiums mit Studienbeginn 1998 haben ihr Studium erfolgreich beendet.
  • Studentinnen waren 2007 in fast allen Fächergruppen erfolgreicher.
  • 2008 haben 74% der Studienanfänger/innen ein Bachelorstudium begonnen.
  • Es gibt eine deutliche Zunahme der Frauenanteile in höheren Stufen der akademischen Karriere.

Detaillierte Informationen unter:

Quelle: Pressemitteilung Destatis Nr. 478 vom 9.12.2009

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ausländische Abschlüsse werden einfacher anerkannt

Die vielfältigen Qualifikationen nach Deutschland Zugewanderter können künftig in einem einfachen Verfahren bewertet und entsprechend anerkannt werden. Das Bundeskabinett beschloss dazu vom Bundesbildungsministerium vorgelegte Eckpunkte. Das Verfahren wird flexibel von der Teilanerkennung bis zur vollen Anerkennung reichen.
Es wird damit ein gesetzlicher Anspruch auf ein Anerkennungsverfahren für alle im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse und Qualifikationen geschaffen.

Die Eckpunkte zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen und Berufsabschlüssen finden Sie im Internet unter:

Quelle: Pressemitteilung 294/2009 des BMBF vom 9.12.2009

Statistisches Bundesamt

7 Prozent mehr Studienanfänger/innen im Studienjahr 2009

Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes nahmen im Studienjahr 2009 (Sommersemester 2009 und Wintersemester 2009/2010) rund 423.400 Erstsemester ein Studium an Hochschulen in Deutschland auf. Im Vergleich zu 2008 ist damit die Zahl der Erstsemester insgesamt um knapp 7 Prozent gestiegen. An den Universitäten immatrikulierten sich im Vergleich zum Vorjahr 5% mehr Studienanfänger und -anfängerinnen, an den Fachhochschulen erhöhte sich ihre Zahl um 9%.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 450 vom 25.11.2009

Studie über den Führungsstil in der Wissenschaft

Laissez-faire, autokratisch, kooperativ: Wie Professorinnen und Professoren als Führungskräfte wahrgenommen werden, verdeutlicht eine Studie von Boris Schmidt und Astrid Richter. Mit der Befragung stoßen die beiden Forscher eine neue Tür in der Hochschulforschung auf und zeigen: Die Debatte über Personalführung in der Wissenschaft ist dringend nötig.

Quelle: Titelgeschichte des duz-Magazins Nr. 11/2009 vom 24.10.2009

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Deutscher Studienpreis 2010 ausgeschrieben

Der Wettbewerb um den Deutschen Studienpreis 2010 ist offiziell eröffnet. Mit dem Preis zeichnet die Körber-Stiftung junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für gesellschaftlich bedeutsame Forschungsarbeiten aus. An der aktuellen Ausschreibung können Promovierte teilnehmen, die im Jahr 2009 ihre Dissertation mit exzellentem Ergebnis abschließen. Einsendeschluss ist der 1. März 2010. Mit drei Spitzenpreisen zu je 30.000 Euro zählt der Deutsche Studienpreis zu den höchstdotierten deutschen Auszeichnungen für Nachwuchswissenschaftler/innen.
Teilnahmebedingungen und weitere Informationen unter www.studienpreis.de

Quelle: DFG-aktuell Nr. 11 (November 2009)

Mehr Druck, mehr Finanzierungsprobleme:
Studierende suchen verstärkt Beratung in psychologischer und sozialer Hinsicht

Die Studierenden haben bei den Studentenwerken im Jahr 2008 deutlich mehr Beratung in psychologischer und sozialer Hinsicht in Anspruch genommen. Das meldet das Deutsche Studentenwerk (DSW), die Dachorganisation aller 58 Studentenwerke.

Mit fast 80.000 Beratungskontakten verzeichnen die psychologischen Beratungsstellen einen deutlichen Anstieg von mehr als 20 Prozent gegenüber dem Jahr 2007. Die häufigsten Themen waren Lern- und Arbeitsstörungen, Leistungsprobleme, Arbeitsorganisation und Zeitmanagement, Prüfungsangst, depressive Verstimmungen, Identitäts- und Selbstwertprobleme.

Die Nachfrage der Studierenden nach Sozialberatung ist 2008 noch stärker gestiegen. Knapp 72.000 Beratungskontakte bedeuten gegen 2007 einen Anstieg von 27 Prozent. Im Mittelpunkt standen die Themen Studienfinanzierung, Schwangerschaft und Studieren mit Kind sowie die Beratung ausländischer Studierender.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Studentenwerks / Newsletter des Deutschen Hochschulverbandes 11/2009

Englands Universitäten entlassen Mitarbeiter

Die Finanzkrise hat die britischen Universitäten hart getroffen. So soll etwa bis 2010 die Universität Leeds 39 Millionen Euro weniger ausgeben. Das trifft vor allem ihre rund 8.000 Mitarbeiter. Zehn Prozent von ihnen droht die Kündigung, weshalb es zu Streikmaßnahmen kam. Insgesamt wurden bislang an britischen Universitäten über 700 Stellen gestrichen. Weitere 4.500 sind in Gefahr, mehr als 2.000 davon in London.



Weitere Informationen unter: duzEUROPAkompakt 10/09 vom 4.12.2009

Quelle: duz (Unabhängige deutsche Universitätszeitung) Nr. 10 vom 4. Dezember 2009


ZU GUTER LETZT ...

Ist an Rummenigge ein Dichter verloren gegangen?

Bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München reimte Karl-Heinz Rummenigge zum Abschied von Uli Hoeneß als Manager die folgenden Zeilen:

"Ich danke Dir, das fällt nicht schwer.
Ich danke Dir - ganz toll!
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
Ich danke Dir, Du bist ein Schatz."

Peter-André Alt, Professor für Neuere deutsche Literatur am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der FU Berlin:

"Mit diesem Gedicht hält Rummenigge klar die Balance zwischen Tradition und Moderne. Ein Vierzeiler mit Paarreim in der Mitte - das ist traditionell -, aber in freien Rhythmen - das ist modern. Die Gattung der Ode, die hier Pate steht, ist eindeutig klassisch geprägt; andererseits zeugt die Tendenz zu unvollständigen Sätzen von modernen Stileinflüssen. Der FC Bayern sollte sich an dieses Modell halten: nicht sofort den Kurs wechseln, wenn es mal nicht klappt, sondern zum Althergebrachten (Reim) stehen, ohne dabei die Herausforderungen der Gegenwart (freier Rhythmus) zu übersehen. Ein lyrischer Text als Botschaft für das Club-Management - man muss ihn nur richtig deuten."

Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr. 277 vom 1. Dezember 2009, Seite 10.

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