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Nr. 12 (Oktober 2009)

Newsletter Nr. 12 (Oktober 2009)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende des Fachbereichs,

wie Sie feststellen werden, ist diese Ausgabe des Newsletters ausgesprochen videolastig geworden, und ich hoffe nur, dass Sie bei Interesse auch das Format problemlos abspielen können. Unter der Rubrik "Dies & Das" finden Sie die Videopräsentationen der im Exzellenzwettbewerb erfolgreichen Projekte des Fachbereichs, die Präsentation der Freien Universität als "Internationale Netzwerkuniversität" und einen Film über das Institut für Kultur- und Medienmanagement.
Daneben finden Sie wie immer Meldungen in den folgenden Rubriken

Der nächste Newsletter soll zum Jahresende erscheinen.
Falls Sie in den alten Newslettern lesen möchten, hier geht's zum Newsletter-Archiv.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Koehler
Fachbereichsverwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Informationen zum Abbestellen des Newsletters finden Sie am Ende des Newsletters.


PERSONALIA


Am 3. Oktober 2009 verstarb im Alter von 67 Jahren


Prof. Dr. phil. Gert Mattenklott


Mit ihm verliert die Freie Universität einen intellektuell brillanten Wissenschaftler, der sich in Forschung und Lehre national und international herausragende Verdienste erworben hat. Als Dekan des ehemaligen Fachbereichs Germanistik und des 1999 neu konstituierten Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften sowie durch seine ungemein anregende Tätigkeit in den großen Forschungsverbünden hat Gert Mattenklott entscheidend zum exzellenten Ruf der Geisteswissenschaften der Freien Universität Berlin beigetragen, deren Entwicklung er zudem als langjähriges Mitglied des Akademischen Senats maßgeblich mit gestaltete. Von nicht zu unterschätzender Bedeutung waren darüber hinaus seine erfolgreichen Bemühungen, das universitäre Milieu durch eine Öffnung in die Gesellschaft und das kulturelle Leben der Bundesrepublik Deutschland und der Stadt Berlin hinein zu bereichern.

Die Freie Universität Berlin trauert um einen ihrer bedeutendsten Gelehrten und wird seiner stets in großer Dankbarkeit gedenken.

Der Vorsitzende des Kuratoriums
Hans-Uwe Erichsen

Der Präsident der Freien Universität Berlin
Dieter Lenzen

Der Dekan des Fachbereichs
Philosophie und Geisteswissenschaften
Joachim Küpper



Die Trauerfeier findet statt am Freitag, dem 16. Oktober 2009, um 10.00 Uhr
in der Kapelle Bergmannstraße 42-44, 10961 Berlin.

Das Grab befindet sich auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof II, Bergmannstraße 39-41, 10961 Berlin.

Nachruf von Prof. Dr. Peter-André Alt
(Professor für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin und Direktor der Dahlem Research School), erschienen im "Tagesspiegel" vom 7.10.2009

Nachruf von Prof. Dr. Georg Witte
(Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des Peter-Szondi-Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft)





Literaturnobelpreis für Herta Müller

Herta Müller, die erste Heiner-Müller-Gastprofessorin am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (s. dazu auch die Rubrik "Fest etablierte Gastprofessoren" weiter unten), hat den Nobelpreis für Literatur erhalten.

Verbunden mit der "Heiner-Müller-Professur für deutschsprachige Poetik", die Herta Müller im Sommersemester 2005 am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft inne hatte, ist die Verleihung des mit 30.000 Euro dotierten Berliner Literaturpreises. Er wird jährlich von der Stiftung Preußische Seehandlung vergeben. Mit diesem Preis werden Schriftsteller gewürdigt, deren literarisches Werk wesentlich zur Entwicklung der zeitgenössischen Literatur in den Bereichen Lyrik, Erzählende Literatur und Dramatische Literatur beigetragen hat.







Institut für Philosophie (WE [Wissenschaftliche Einrichtung] 1):

David Löwenstein und Anna Wehofsits sind neue Wissenschaftliche Mitarbeiter im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Holm Tetens.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie (WE 2):

Anlässlich seiner Ernennung zum Professor für Byzantinistik wird Prof. Dr. Jannis Niehoff-Panagiotidis am 20. Oktober 2009 seine Antrittsvorlesung halten:

"Religion als Herausforderung: Die älteste Polemik gegen den Islam"
Ort und Zeit:

Dienstag, der 20. Oktober 2009,
um 18.00 Uhr im Seminarzentrum Raum L 113,

Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin.

Für den musikalischen Ausklang sorgt die Gruppe 'Arkys' unter Leitung von Jorgos Kyriakakis.


Prof. Dr. Gerlinde Huber-Rebenich (Friedrich-Schiller-Universität Jena) hat den Ruf auf die W 2-Professur für das Fachgebiet "Latinistik mit einem Schwerpunkt Mittellateinische Philologie" erhalten.


Prof. Dr. Johannes Pahlitzsch hat den an ihn ergangenen Ruf auf die W 2-Professur für Byzantinistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz angenommen.


Asmus Kurig unterrichtet seit kurzem als Studienrat im Hochschuldienst im Bereich Didaktik der Alten Sprachen.


Gunna Bendfeldt ist ab Oktober 2009 neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Niehoff-Panagiotidis.


Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (WE 3):

Die Dissertation von Dr. Philipp Jeserich (WE 3 [und 5]) mit dem Titel "Musica naturalis. Tradition und Kontinuität spekulativ-metaphysischer Musiktheorie in der Poetik des französischen Spätmittelalters" ist mit dem Elise-Richter-Preis des Deutschen Romanistenverbandes ausgezeichnet worden.


Dr. Justus Fetscher hat in der Fachbereichsratssitzung am 15. Juli 2009 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel "Perhaps, peut-être, vielleicht. Zu einer Minimalformel literarischer Imagination außerirdischer Wesen zwischen Milton und Albrecht v. Haller" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Dr. Fetscher erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefähigung für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft zuerkannt und die Lehrbefugnis für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft verliehen.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie (WE 4):

Prof. Dr. Annette Gerok-Reiter hat den Ruf auf die W 2-Professur für das Fachgebiet "Ältere deutsche Literatur und Sprache" erhalten.


Dr. Altmut Hille hat den an sie ergangenen Ruf auf die Juniorprofessur für Deutsch als Fremdsprache / Kulturvermittlung angenommen.


Prof. Dr. Ursula Kocher hat den Ruf auf die W 3-Professur für "Mediävistik im europäischen Kontext" an die Bergische Universität Wuppertal erhalten.


Konrad Ehlich

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Ehlich als Honorarprofessor

Professor Ehlich wird seine Antrittsvorlesung
am 5. November 2009
um 16.00 c.t.
im Gebäude des Instituts für Philosophie
Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin
halten.

 

Das Thema wird im Terminkalender des Fachbereichs rechtzeitig bekannt gegeben.


Tim Lörke und Robert Walter sind neue Wissenschaftliche Mitarbeiter im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Peter Sprengel.


Nora Hagemann ist neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Ingrid Kasten.


Institut für Romanische Philologie (WE 5):

PD Dr. Florian Mehltretter (Ludwig-Maximilians-Universität München) vertritt im jetzigen Wintersemester und im Sommersemester 2010 Prof. Dr. Klaus W. Hempfer.

Biographisches: Geboren 1963 in Garmisch-Partenkirchen; Studium der Romanistik, Komparatistik und Allgemeinen Sprachwissenschaft in München von 1983-1988, gleichzeitig Ausbildung zum Musiker (Konzertgesang); 1988-1995 Assistent am Institut für Italienische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München; Promotion an der FU Berlin; 1995-2003 freiberuflicher Musiker und Übersetzer, daneben 1997-2002 in Teilzeit wissenschaftlicher Angestellter des Petrarca-Instituts der Universität zu Köln; Konzerte, Bühnenauftritte und zahlreiche CD-Aufnahmen; 2003 Habilitation in Köln; 2003-2005 Vertretung einer C3/W2-Professur für italienische und französische Literaturwissenschaft an der Universität Köln; seit 2005 Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 573 "Pluralisierung und Autorität in der Frühen Neuzeit" an der Ludwig-Maximilians-Universität München.


Marie Jacquier ist neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsgebiet von Prof. Dr. Ulrike Schneider.


Institut für Englische Philologie (WE 6):

Prof. Dr. Andrew James Johnston hat den Ruf an die Universität Düsseldorf abgelehnt.


Prof. Dr. Carola Trips (jetzt Universität Mannheim) hat den Ruf auf die W 3-Professur für das Fachgebiet Sprachgeschichte des Englischen abgelehnt.


Dr. Jennifer Wawrzinek (University of Melbourne) ist derzeit als Gastdozentin für Cultural Studies tätig.
Studierende des Instituts für Englische Philologie haben mit ihr ein Interview geführt, das hier nachgelesen werden kann.


Institut für Theaterwissenschaft (WE 7):

Dr. Annemarie Matzke hat den Ruf auf eine W 2-Professur für Theaterwissenschaft an die Universität Hildesheim erhalten und angenommen.


Fest etablierte Gastprofessuren am Fachbereich mit wechselnder Berufung Informationen zu allen am Fachbereich fest eingerichteten Gastprofessuren finden Sie unter:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/gastprof/index.html

Samuel-Fischer-Gastprofessur für Literatur

Mircea Cărtărescu<br />Foto: Cosmin Bumbut

Der derzeitige Samuel-Fischer-Gastprofessor, der rumänische Schriftsteller Mircea Cărtărescu (geb. 1956), den der 'Spiegel' als "Proust im Plattenbau" bezeichnete, studierte Philologie, promovierte über "Der rumänische Postmodernismus", arbeitete zunächst als Hauptschullehrer und später als Lektor für rumänische Sprache und Literatur an der Bukarester Universität. Seit 1978 schreibt er auch selbst. Für den Gedichtband "Scheinwerfer, Schaufenster, Lichtbilder" erhielt er 1980 den Preis des Rumänischen Schriftstellerverbandes. Seitdem veröffentlichte Cărtărescu „Liebesgedichte“, „Das Ganze“, „Levante“, „Die Liebe“, „Doppelte CD“ und „50 Sonette“. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des rumänischen Postmodernismus.

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Link zur Website der Samuel-Fischer-Gastprofessur


August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung

Foto: privat

Der Kölner Übersetzer Stefan Weidner ist nach Frank Günther (WS 2007/08) und Burkhart Kroeber (WS 2008/09) der dritte Übersetzer, der in dieses Amt berufen wird.

Stefan Weidner, geboren 1967, gehört als Übersetzer, Autor, Publizist und Kritiker zu den wichtigsten Vermittlern arabischer Kultur in Deutschland. Das Studium der Islamwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn schloß er mit einer Arbeit über den libanesischen Dichter Adonis ab, dessen lyrisches Werk er 2004 in deutscher Übersetzung vorstellte (Adonis: Ein Grab für New York. Gedichte 1965-1971. Ammann Verlag). Weidners Übersetzungen von Autoren wie Mahmud Darwish, Fuad Rifka, Taha Muhammad Ali und Mohammed Bennis wurden 2007 mit dem Johann-Heinrich-Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet. Die Neuübersetzung des Koran, an der er jetzt arbeitet, schlägt die Brücke von der modernen Lyrik zum kultur- und religionsstiftenden Gründungstext.

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Link zur Website der August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur


Valeska-Gert-Gastprofessur für Tanz und Performance

Foto: Magdalena Viggiani
Maricel Alvarez
Im Wintersemester 2009/2010 übernehmen die Schauspielerin und Tänzerin Maricel Alvarez und der Theaterregisseur und bildende Künstler Emilio García Wehbi die Valeska-Gert-Gastprofessur am Institut für Theaterwissenschaft.
Die argentinischen Künstler verbindet eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit. Ihr gemeinsam entwickeltes Projekt "Dolor Exquisito" war zuletzt im Rahmen des Festivals In Transit 2009 im 'Haus der Kulturen der Welt' in Berlin zu sehen. Die an die Arbeit "Exquisite Pain" von Sophie Calle
Foto: Carlos Furman
Emilio Garcia Wehbi 
angelehnte Inszenierung der argentinischen Theatergruppe El Periférico de Objectos thematisiert den Schmerz einer enttäuschenden Liebesgeschichte in seinen zahlreichen Facetten und Variationen.
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Weitere Informationen:

 

Ludwig-Hirschfeld-Mack-Gastprofessur für Australienstudien

Professor Philip Mead, der derzeitige Ludwig-Hirschfeld-Mack-Gastprofessor, ist Inhaber der Professur für Australian Literature an der University of Western Australia. Er war Englisch-Koordinator an der University of Tasmania und Lockie Fellow in Creative Writing and Australian Literature an der University of Melbourne. Zudem war er Redakteur des renommierten, quartalsweise erscheinenden Magazins "Meanjin".

Prof. Mead hat vor kurzem eine Monographie der australischen Poesie "Networked Language: Culture and History in Australian Poetry" (Melbourne: Australian Scholarly Publishing, 2008) abgeschlossen. Derzeit arbeitet er an einer Anthologie "Autoren-Manifeste zur australischen Poetik" (mit John Kinsella, University of Western Australia/Cambridge University).

Die Lehrveranstaltungen, die Prof. Mead im Wintersemester 2009/2010 anbietet, finden Sie hier.


Tommy Wieringa ist neuer Writer in Residence bei den Niederlandisten

Tommy Wieringa<br />Foto: Roeland Fossen

Der niederländische Autor Tommy Wieringa (*1967) wird im kommenden Wintersemester 2009/10 Writer in Residence im Fach Niederlandistik sein. Er debütierte 1995 mit dem Roman Dormantique?s manco. Der literarische Durchbruch gelang ihm jedoch erst mit seinem 2002 erscheinenden Buch Alles over Tristan. Wieringas erfolgreichster Roman ist Joe Speedboot (2005), der 2006 mit dem jährlich verliehenen F. Bordewijk Preis für das beste Prosawerk ausgezeichnet wurde. Der Roman ist in verschiedene Sprachen übersetzt worden, die deutsche Übersetzung erschien im Hanser Verlag. Zu Wieringas Werk gehören außerdem Essays, Reiseerzählungen, Hörspiele und Gedichte, die seine schöpferische Vielseitigkeit ausdrücken. Des Weiteren schreibt Tommy Wieringa eine feste Kolumne für die niederländischen Zeitung De Pers und das Kulturmagazin Hollands Diep.

Weitere Informationen:


Gastwissenschaftler/innen

Dr. Bettina Bildhauer ist als Humboldt-Stipendiatin zu Gast an der "Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien"

Dr. Bettina Bildhauer (University of St. Andrews) ist von September 2009 bis August 2010 als Humboldt-Stipendiatin an der "Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule" im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Stefan Keppler-Tasaki tätig. Die Literatur- und Filmwissenschaftlerin hat an der University of Cambridge mit einer Arbeit über „Blood in Thirteenth-Century German Literature“ promoviert und ist seit 2004 Assistant Professor an der University of St Andrews. An der Freien Universität bringt sie ihre jüngeren Forschungen über deutsche Mittelalterfilme zum Abschluß. Für ein breites Publikum bespricht sie seit vielen Jahren literaturwissenschaftliche Neuerscheinungen im „Times Literary Supplement“.


Prof. Dr. Prezemyslaw Marciniak, Humboldt-Stipendiat am Institut für Griechische und Lateinische Philologie, ist für herausragende wissenschaftliche Leistungen geehrt worden

Der Byzantinist Przemyslaw Marciniak hat für herausragende wissenschaftliche Leistungen ein Forschungsstipendium des polnischen Hochschulministers erhalten. Das Stipendium, das der Förderung junger Akademiker gewidmet ist, wird für drei Jahre in einer Höhe von insgesamt rund 36.000 Euro gewährt. Przemyslaw Marciniak ist Assistant Professor an der Universität Katowice und noch bis Dezember 2009 Alexander-von-Humboldt-Stipendiat am Institut für Griechische und Lateinische Philologie im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Johannes Niehoff-Panagiotidis.



DIES & DAS AUS DEM FACHBEREICH UND DER FREIEN UNIVERSITÄT


Interessante, aktuelle Termine am Fachbereich finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

Immatrikulationsfeier am Fachbereich

In diesem Jahr findet zum ersten Mal eine dezentrale Immatrikulationsfeier für die Studienanfänger/innen des Fachbereichs statt.

  • Termin:
    28. Oktober 2009, 18.00 Uhr
  • Ort:
    Hörsaal 1b, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Das Programm der Feier wird spätestens am 21.10.2009 auf der Website des Fachbereichs veröffentlicht.

Times Higher Education World University Ranking:
In den Geisteswissenschaften ist die Freie Universität Berlin erneut die bestplatzierte deutsche Universität

Am 8. Oktober ist zum sechsten Mal das "Times Higher Education - QS World University Ranking" veröffentlicht worden. Demnach gehört die Freie Universität Berlin mit Rang 94 zu den 100 besten Universitäten der Welt. Sie verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 43 Plätze. Im Vergleich der deutschen Universitäten kam die Freie Universität auf Platz drei, nach der Universität Heidelberg und der TU München.

In den Geisteswissenschaften ist die Freie Universität erneut bestplatzierte deutsche Universität und kommt auf Rang 27 weltweit. Unter den europäischen Universitäten liegt sie in dieser Fächergruppe nach Oxford, Cambridge, der Sorbonne, der University of Edinburgh und dem University College London auf Platz 6.
In den Sozialwissenschaften stieg sie um 25 Plätze auf Rang 47 weltweit. Sie ist in diesem Wissenschaftsgebiet als einzige deutsche Universität unter den ersten 50 weltweit gelistet.
In den Naturwissenschaften stieg die Freie Universität weltweit um fünf Plätze auf Platz 77. Zudem hat die Freie Universität Berlin in den Fächern der Lebenswissenschaften sowie in den technischen Fächern erheblich aufgeholt, in dem sie sich weltweit um 40 beziehungsweise 27 Rangplätze verbesserte.

Quelle: Pressemitteilung der FU 266/2009

DFG-Förder-Ranking 2009: Freie Universität Berlin Spitzenreiter im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften

Im fünften Förder-Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) konnte die Freie Universität Berlin ihre Spitzenposition unter den forschungsstärksten Hochschulen Deutschlands weiter ausbauen. Dem Ranking zufolge bewilligte die DFG Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität 2005 bis 2007 insgesamt mehr als 194 Millionen Euro an Fördermitteln. Die Freie Universität Berlin hat sich damit im Vergleich zum Vorgängerbericht für die Jahre 2002 bis 2004 von Platz 10 auf Platz 5 verbessert.

Insgesamt zählt die Freie Universität Berlin – neben der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – zu den drei Universitäten, die gleichermaßen in den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Lebenswissenschaften und den Naturwissenschaften einen Platz unter den besten zehn Universitäten einnehmen.

In den Geistes- und Sozialwissenschaften ist die Freie Universität der Spitzenreiter unter den deutschen Universitäten: In diesen Forschungsbereichen erhielt die Freie Universität 67,6 Millionen Euro an DFG-Drittmitteln .

Erstmals hat das DFG-Ranking den Frauenanteil unter den erfolgreichen Antragstellern erfasst. Auch hier ist die Freie Universität führend: An keiner anderen deutschen Universität gibt es mehr Wissenschaftlerinnen, die bei der DFG erfolgreich ein Forschungsprojekt beantragt haben, als an der Freien Universität.

Quelle: FU Pressemitteilung 233/2009; DFG Pressemitteilung 46/2009

Offener Hörsaal
Interdisziplinäre Universitätsvorlesungen

Im Wintersemester 2009/2010 werden im Rahmen des "Offenen Hörsaals" der Freien Universität Berlin zwei Veranstaltungsreihen angeboten, die beide durch Mitglieder des Fachbereichs ausgerichtet werden.

Diese speziellen Vorlesungen stehen allen Studierenden offen, sind aber auch für Interessierte außerhalb der Universität gedacht.

Der Besuch der Vorträge im Rahmen des "Offenen Hörsaals" ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich:

  • Universitätsvorlesung: Denkräume der Philologie
Drei Fenster


Eine Veranstaltung der "Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien".
Konzeption: Prof. Dr. Peter-André Alt
Donnerstag, 16.15 bis 18.00 Uhr, im Hörsaal 2
Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin
Beginn: 15.10.2009

Programm der Universitätsvorlesung "Denkräume der Philologie"


  • Universitätsvorlesung: Film macht Schule - Was lehrt das Kino? Filme aus dem Kanon. Zweiter Teil

Eine Veranstaltung des Instituts für Deutsche und Niederländische Philologie und der "Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule".
Konzeption: Prof. Dr. Stefan Keppler-Tasaki und Prof. Dr. Elisabeth Paefgen
Mittwoch, 16.15 bis 20.00 Uhr, im Hörsaal 2
Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin
Beginn: 21.10.2009

Eine Vorführung der in den einzelnen Vorlesungen behandelten Filme findet jeweils vor der Vorlesung um 16.00 Uhr s.t. ebenfalls im Hörsaal 2 statt.


  • Das Programm beider Universitätsvorlesungen

Deutsch-chinesische Tagung an der Universität von Beijing

Vom 14. bis zum 18. Oktober findet an der Universität von Beijing eine deutsch-chinesische Tagung zum Thema "Emotion und  Erinnerung" statt. Zahlreiche Wissenschaftler des Clusters "Languages of Emotion" werden dort mit Vorträgen aus ihren aktuellen Arbeitsgebieten vertreten sein.




Tagung: Mittelalter in Kanon und Populärkultur

John W. Waterhouse: Tristan and Isolde Sharing the Potion (1916)

Vom 10. bis 11. Oktober 2009 veranstaltet der "Arbeitskreis Mittelalterrezeption" - in Verbindung mit der Staatlichen Bibliothek Passau - eine Tagung in den Räumen der Staatlichen Bibliothek Passau.

Konzeption: Mathias Herweg (Universität Karlsruhe) und Stefan Keppler-Tasaki (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie).

 

"Überall ist Mittelalter": diese These Horst Fuhrmanns über die Gegenwart einer vergangenen Zeit bewährt sich auch vor der Differenz zwischen Kanon und Mainstream, die beide auf ihre Weise von Bildern des Mittelalters durchdrungen sind. Auf dem 2. Studientag des "Arbeitskreises Mittelalterrezeption" wollen wir fragen, was ‚ihre Weise‘ je sei. Beispiele hoch- und populärkultureller Mittelalterimagination sollen diskutiert und in Beziehung zueinander gesetzt werden. Zu hören sind Vorträge sowohl zum Kanon wie zum Mainstream, namentlich auch zu ihrem Wechselverhältnis, ihrer Abgrenzung und allfälligen Überschneidungen.

Programm der Tagung


Neues aus dem Institut für Kultur und Medienmanagement

Neue Website Neue Website
Die neue Website des Instituts
für Kultur- und Medienmanagement
Feuer + Flamme: Ein Film über das Institut
für Kultur- und Medienmanagement
Link zum Video auf der Website des Instituts

Die CMS-Umstellung des gesamten Fachbereichs ist abgeschlossen

Mit dem neuen Webauftritt des Instituts für Kultur- und Medienmanagement ist nun der gesamte Fachbereich komplett auf das CMS der Freien Universität Berlin umgestellt.

Ein besonderer Dank dafür gilt den Mitarbeiterinnen in den Sekretariaten und Institutsverwaltungen und dem wissenschaftlichen Personal, die diese großen Anstrengungen geleistet haben und weiterhin dafür sorgen, dass ein aktuelles, informatives Bild des Fachbereichs und seiner Institute im Internet präsentiert wird. Dank gilt aber vor allem auch dem Center für Digitale Systeme (CeDIS) und dessen Mitarbeiter Ivo Hanke, der dem Fachbereich und seinen Instituten mit Schulungen, Rat, Tipps und nützlichen kleinen Neuentwicklungen zur Seite stand, als es darum ging, aus zahlreichen unkoordinierten Nischenwebsites einen Fachbereichsinformationsverbund für die interne und externe Kommunikation zu entwickeln.


Studierendeninitiative initiiert und finanziert Solardach auf der "Silberlaube"

Studierende und Mitarbeiter der Berliner Universitäten sowie Privatpersonen haben mit einem Darlehen den Bau einer Solaranlage an der Freien Universität ermöglicht. Dadurch leisten sie nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern investieren in eine umweltschonende Geldanlage. Standort der Photovoltaikanlage, die mit einer Leistung von rund 100 Kilowatt zu den größten Berlins gehört, ist der Gebäudekomplex für die Geistes- und Sozialwissenschaften.
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Präsentationsvideos der im Exzellenzwettbewerb erfolgreichen Forschungsprojekte am Fachbereich

Um Spitzenwissenschaft erlebbar zu machen, bietet die Deutsche Forschungsgemeinschaft ein Videoportal zu den Exzellenzprojekten an. Alle 85 in der Bundesrepublik Deutschland geförderten Projekte werden mit einem Film, Neuigkeiten aus den Forschungsvorhaben und Hintergrundinformationen vorgestellt. Auc über die geförderten Projekte aus dem Fachbereich gibt es also inzwischen Videopräsentationen, die wir Ihnen hiermit zugänglich machen möchten.
Die Startseite des DFG-Portals mit den Informationen zu allen 85 geförderten Projekten (geordnet nach Universitätsstädten und Fächern) finden Sie unter www.exzellenz-initiative.de

Von Sprache und Gefühlen:
das Exzellenzcluster "Languages of Emotion"

Klicken Sie auf das Vorschaubild, um das Video zu sehen.

Literatur in den Kulturen der Welt:
die "Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule
für literaturwissenschaftliche Studien"

Klicken Sie auf das Vorschaubild, um das Video zu sehen.

Nordamerika im Wandel:
die "Graduate School of North American Studies"

Klicken Sie auf das Vorschaubild, um das Video zu sehen.

Internationale Netzwerkuniversität:
das Zukunftskonzept der Freien Universität Berlin

Klicken Sie auf das Vorschaubild, um das Video zu sehen.


INTERESSANTES AUSSERHALB


Interessante Vorträge und Tagungen außerhalb des Fachbereichs finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

OECD-Studie zur staatlichen Bildungsinvestition (1995, 2000, 2006)

OECD Studie

Nur die Türkei, die Slowakei, Spanien und Irland geben im OECD-Vergleich noch weniger Geld für Bildung aus als Deutschland. Das geht aus der diesjährigen Studie "Bildung auf einen Blick" hervor, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung am 8. September 2009 in Berlin veröffentlicht hat.
Demnach lagen im Jahr 2006 die Bildungsausgaben im internationalen Schnitt bei 6,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Während bei den Spitzenreitern USA, Korea und Dänemark der Anteil mehr als sieben Prozent betrug, machen Bildungsinvestitionen in der Bundesrepublik Deutschland gerade einmal 4,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus.
Datenübersicht zu diesem Untersuchungsgegenstand und weitere Informationen unter: www.oecd.org/dataoecd/41/61/43638066.pdf

Quelle: Zusammenfassung der OECD-Information zur Studie von 2009

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Deutschland profitiert von EU-Mitteln

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Drei Milliarden Euro haben Wissenschaftler aus Deutschland während der Laufzeit des sechsten Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union in den Jahren 2002 bis 2006 erhalten. Das zeigt eine Studie, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstellt hat. Danach seien mehr Projektmittel als in den anderen EU Ländern eingeworben worden, erklärte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am 4. September 2009 in Berlin; 20 Prozent der Mittel aus dem Rahmenprogramm seien nach Deutschland geflossen.

Quelle: www.bmbf.de/press/2661.php

Deutscher Hochschulverband

Anders Lesen

Foto: von Recklinghausen

Das Internet hat das Leseverhalten von Wissenschaftlern verändert. Das weisen Forscher der University of Illinois in einem Beitrag für die Zeitschrift "Science" nach. Während vor Jahren noch relevante Veröffentlichungen detailliert gelesen wurden und in den Bibliotheken nach weiterführender Literatur gesucht werden musste, stellt das Internet heutzutage sämtliche Informationen gleichzeitig zur Verfügung. Per Mausklick können Veröffentlichungen recherchiert und die gesuchten Inhalte extrahiert werden, ohne Bücher oder Artikel vollständig zur Kenntnis nehmen zu müssen. Untersuchungen belegen, dass im Jahr 2005 Wissenschaftler rund dreißig Prozent mehr Artikel gelesen haben als Mitte der neunziger Jahre, obwohl sich die durchschnittliche Zeit für das Studium von Publikationen kaum erhöht habe.

Quelle: Newsletter 9/2009 des DHV

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Zweite DFG/AHRC-Ausschreibung für gemeinsame deutsch-britische Forschungsprojekte in den Geisteswissenschaften

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem britischen Arts and Humanities Research Council (AHRC) und der DFG zur Förderung deutsch-britischer Forschung in den Geisteswissenschaften wird fortgesetzt. Nach der Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens im Dezember 2007 und einer ersten Ausschreibung bieten AHRC und DFG nun mit einer zweiten Ausschreibung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland und im Vereinigten Königreich erneut die Möglichkeit der Antragstellung aus einer Hand. Beide Förderorganisationen stellen hierfür einen Betrag von jeweils einer Million Britischer Pfund beziehungsweise 1,3 Millionen Euro zur Verfügung.
Ausschreibung

Quelle: DFG-aktuell Nr. 9 (September 2009)

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Stipendienlotse

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Mit der neuen Internetseite "Stipendienlotse" will das Bundesministerium für Bildung und Forschung künftig für mehr Transparenz in der deutschen Stipendienlandschaft sorgen. Der "Stipendienlotse" ist eine kontinuierlich betriebene Datenbank, mit der Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler nach dem für sie passenden Stipendium suchen können. Gleichzeitig haben alle privaten und öffentlichen Stipendiengeber die Möglichkeit, sich auf dem Internetportal vorzustellen. Weitere Informationen unter www.stipendienlotse.de

Quelle: Pressemitteilung des BMBF (220/2009)

Statistisches Bundesamt

Frauenanteil bei Promotionen steigt auf 42 Prozent

2007 wurden rund 10 000 Doktortitel an Frauen verliehen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg damit der Frauenanteil an allen Promotionen auf 42%. Im Jahr 2000 lag er noch bei 34%.
In beruflichen Positionen im Bereich Forschung und Lehre sind Frauen allerdings immer noch deutlich unterrepräsentiert: Ihr Anteil am wissenschaftlichen und künstlerischen Personal an deutschen Hochschulen lag 2007 bei rund einem Drittel (34%). Im Vergleich zu 2000 bedeutet das eine Steigerung um sechs Prozentpunkte. In den höchsten Positionen von Lehre und Forschung findet man nach wie vor sehr wenige Frauen: Obwohl der Frauenanteil gegenüber 2000 um sechs Prozentpunkte gestiegen ist, waren 2007 nur 16% der Professorenschaft weiblich. In den höchsten Besoldungsgruppen (C4/W3) betrug der Frauenanteil sogar nur 12%.

Quelle: Pressemitteilung Destatis Nr. 266


ZU GUTER LETZT ...

Keine Langschläfer

Henri de Toulouse-Lautrec: Das Bett

Studierende sind doch keine Langschläfer. Sie stehen im Durchschnitt schon um 7.30 Uhr auf. Das ergab eine Umfrage des Online-Netzwerks StudiVZ. Der Anteil der Studierenden, die bis mittags nicht aus dem Bett kommen, beträgt demnach nur 0,4 Prozent. Mit dem Party-Angebot an ihrer Hochschule waren sogar 43 Prozent der Befragten zufrieden. Vier Prozent waren der Ansicht, es werde zu viel gefeiert. StudiVZ befragte mehr als 148.500 Studierende.

Quelle: Newsletter des DHV / Bild von Henri de Toulouse-Lautrec mit dem Titel "Das Bett" (Wikimedia)

NEWSLETTER DES FACHBEREICHS PHILOSOPHIE UND GEISTESWISSENSCHAFTEN

Kontakt: newsletter@geisteswissenschaften.fu-berlin.de
Homepage: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de


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