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Nr. 11 (Juli 2009)

Newsletter Nr. 11 (Juli 2009)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende des Fachbereichs,

in der heutigen Ausgabe finden Sie folgende Rubriken:

Ich hoffe, dass Sie wieder das eine oder andere Interessante zum Lesen finden. Der nächste Newsletter wird voraussichtlich zum Beginn des Wintersemesters 2009/2010 erscheinen.
Falls Sie in den alten Newslettern lesen möchten, hier geht's zum Newsletter-Archiv.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Koehler
Fachbereichsverwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Informationen zum Abbestellen des Newsletters finden Sie am Ende des Newsletters.


1.034 Newsletter-Abonnenten


 

 


PERSONALIA

Dekanat:

In seiner 157. Sitzung hat der neu gewählte Fachbereichsrat die drei professoralen Mitglieder des Dekanats des Fachbereichs neu gewählt.

Dr. Dannenberg und seine Stellvertreterin Frau Walter gehören weiterhin dem Dekanat an.

Den Tätigkeitsbericht des ehemaligen Dekans Prof. Dr. Peter-André Alt können Sie hier nachlesen.


Professorinnen und Professoren

Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Prof. Dr. Jutta Eming

Prof. Dr. Jutta Eming (University of British Columbia, Vancouver) hat den Ruf auf die W3-Professur für Ältere deutsche Literatur und Sprache erhalten und angenommen.


Dr. Michaela Holdenried hat einen Ruf auf die W 3-Professur für Neuere Deutsche Literatur am Deutschen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erhalten.


PD Dr. Claudia Wich-Reif hat zum Sommersemester 2009 den Ruf auf die W 3-Professur für Geschichte der Deutschen Sprache und Sprachliche Variationen am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Bonn angenommen.


Institut für Englische Philologie:

Priv.-Doz. Dr. Carola Trips (Universität Stuttgart) hat den Ruf auf die W 3-Professur für das Fachgebiet Sprachgeschichte des Englischen erhalten und angenommen.


Prof. Dr. Tobias Döring (Ludwig-Maximilians-Universität München), hat den Ruf auf die W 3-Professur für Englische Philologie/Literaturwissenschaft (Englische Literatur von der Renaissance bis zur Gegenwart mit besonderer Berücksichtigung systemtatischer Theoriebildung) erhalten.


Dr. Andreas Bonnet (Universität Bremen) hat den Ruf auf die W 2-Professur für Didaktik des Englischen erhalten und abgelehnt.


Prof. Dr. Andrew James Johnston hat einen Ruf auf die W 3-Professur für Ältere Anglistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erhalten.


Prof. Dr. Dr. Russell West-Pavlov hat einen Ruf an die Monash University in Melbourne (Australien) erhalten.


Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien und Institut für Romanische Philologie:

Dr. Irina O. Rajewsky hat den Ruf auf die Juniorprofessur für Romanische Philologie erhalten und angenommen.


ZI Lateinamerika-Institut und Institut für Romanische Philologie:

Prof. Dr. Susanne Kengel (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz) hat den Ruf auf die W 2-Professur für Literaturen und Kulturen Lateinamerikas erhalten.


 

Honorarprofessuren

Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Foto: David Ausserhofer

Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Ehlich ist zum Honorarprofessor am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie bestellt worden.

Daten zu seiner Vita: Studium der prot. Theologie, Philosophie, Soziologie, Linguistik, Germanistik und orientalischer Sprachen in Bielefeld, Heidelberg, Mainz und Berlin; 1976 Promotion, 1980 Habilitation für Allgemeine Sprachwissenschaft an der Philosophischen Fakultät der Universität Düsseldorf über "Interjektionen"; 1981-83 Professor für Sprach- und Literaturwissenschaft in Tilburg (Niederlande), 1983-1992 an der Universität in Dortmund für Deutsche Philologie - Deutsch als Fremd-/Zweitsprache und ihre Didaktik; von 1992-2007 Ordinarius und Vorstand des Instituts für Deutsch als Fremdsprache/Transnationale Germanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Als Gastprofessor war er u.a. an der Universität Wien, der Aristoteles-Universität Thessaloniki, der Universität Melbourne und der Universität Helsinki tätig.

Prof. Ehlich wird Anfang November seine Antrittsvorlesung halten.

Weitere Informationen unter: http://www.ehlich-berlin.de/

Heiko Hartmann
Dr. Heiko Hartmann
Dr. Heiko Hartmann, Cheflektor für Sprach- und Literaturwissenschaft beim Verlag Walter de Gruyter Berlin, und Prof. Dr. Roland Reuß, Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg und Leiter des Instituts für Textkritik, sind zu Honorarprofessoren für das Fach Editionswissenschaft bestellt worden. Roland Reuß
Prof. Dr. Roland Reuß

 

Gastprofessuren


Informationen zu allen am Fachbereich fest eingerichteten Gastprofessuren finden Sie unter:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/gastprof/index.html


 

Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler

Institut für Englische Philologie:

Prof. Dr. Azirah Hashim

Prof. Dr. Azirah Hashim, Sprachwissenschaftlerin und Dekanin der Fakultät für Sprachen und Linguistik der University of Malaya, Kuala Lumpur (Malaysia), hat das "Georg-Forster-Stipendium für erfahrene Wissenschaftler" von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung erhalten.
Sie wird von Juni an für drei Monate - und erneut im Jahr 2010 - zu einem Forschungsaufenthalt am Institut für Englische Philologie sein.
Kontakt über: Prof. Dr. Gerhard Leitner.


Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien:

Gabriele Schwab, Professor of English and Comparative Literature (University of California, Irvine), ist Gastwissenschaftlerin an der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Dr. Kornee van der Haven (Universität Utrecht) ist seit Mai 2009 Alexander-von-Humboldt-Stipendiat bei den Niederlandisten, im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Jan Konst.


Institut für Philosophie:

Dr. Crofton Black (University of London, The Warburg Institute) ist Alexander-von-Humboldt-Stipendiat im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Wilhelm Schmidt-Biggemann.


 

Habilitationen

Deutsche Philologie:

Dr. Kerstin Schoor hat in der Fachbereichsratssitzung am 1. Juli 2009 ihren Habilitationsvortrag "Medialität als ästhetische Strategie. Traditionen experimenteller Lyrik in Phänomenen digitaler Poesie im späten 20. und beginnenden 21. Jahrhundert" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistung anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Frau Schoor erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihr die Lehrbefähigung für Deutsche Philologie zuerkannt sowie die Lehrbefugnis für Deutsche Philologie (Neuere deutsche Literatur) verliehen.


Englische Philologie:

Dr. Nicole Dehé hat in der Fachbereichsratssitzung am 17. Juni 2009 ihren Habilitationsvortrag mit dem Titel "Linguistisches Beweismaterial - Morphosyntax vor Gericht" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Frau Dehé erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihr die Lehrbefähigung für Allgemeine und Anglistische Sprachwissenschaft zuerkannt sowie die Lehrbefugnis für Allgemeine und Anglistische Sprachwissenschaft verliehen.


Institut für Romanische Philologie:

Dr. Roger Friedlein hat in der Fachbereichsratssitzung am 3. Juni 2009 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel "Dynamiken der Sinnstiftung. Der kosmopolitische Diskurs im Oeuvre von Rubén Darío" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Herrn Friedlein erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefähigung für Romanische Philologie zuerkannt und die Lehrbefugnis für Romanische Philologie verliehen.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie und Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft:

Dr. Daniel Weidner hat in der Fachbereichsratssitzung am 6. Mai 2009 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel "Die Poesie der Theorie. Gründungsfiguren des kulturwissenschaftlichen Diskurses" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlosssen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Herrn Weidner erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefähigung für die Fächer Neuere deutsche Literatur und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft zuerkannt. Am 14.06.2009 hat der Fachbereichsrat ihm außerdem die Lehrbefugnis für beide Fächer verliehen.


Institut für Philosophie:

Dr. Mirjam Schaub hat in der Fachbereichsratssitzung am 11. Februar 2009 ihren Habilitationsvortrag mit dem Titel "Die fünf Sinne aus philosophischer Sicht" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Frau Schaub erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen sowie ihr die Lehrbefähigung für Philosophie zuerkannt und die Lehrbefugnis für Philosophie verliehen.


Frankreich-Zentrum / Institut für Romanische Philologie:

Priv.-Doz. Dr. Béatrice Durand hat in der Fachbereichsratssitzung am 28. Januar 2009 ihren (Um-)Habilitationsvortrag mit dem Titel "Bereitschaft zur Gewalt und ihre fiktionale Erforschung: Javier Cercas' La Velocidad de la luz (2005)" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Frau Durand erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihr die Lehrbefugnis für das Fach Romanische Philologie verliehen.



DIES & DAS AM FACHBEREICH UND AN DER FREIEN UNIVERSITÄT


Interessante, aktuelle Termine am Fachbereich finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

Umweltmanagement der Freien Universität erneut ausgezeichnet

Der Freien Universität Berlin ist erneut ein hervorragendes Umweltmanagement bescheinigt worden. Experten des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) Rheinland hoben in einem Gutachten hervor, die Freie Universität habe ihren Energieverbrauch seit nunmehr acht Jahren immer weiter gesenkt und richte ihre Bauvorhaben konsequent an Kriterien der Energieeffizienz und des Klimaschutzes aus. Sie verlängerten deshalb die Zertifizierung nach der international gültigen Norm ISO 14001. Die Freie Universität gehört bereits seit 2005 zu den wenigen Hochschulen in Deutschland, die ihr Umweltmanagement jährlich von externen Gutachtern prüfen lassen.

Zu diesem Erfolg beigetragen hat auch das Umweltteam unseres Fachbereichs.

Quelle: Pressemitteilung der Freien Universität Berlin (164/209)

Alexander-von-Humboldt-Kongress 2009

Unter dem Titel "Travels between Europe and the Americas" veranstalten das Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und die Humboldt-State-University (California) vom 27. bis 31. Juli 2009 eine internationale und interdisziplinäre Tagung.

Eröffnung:

Montag, 27. Juli 2009, 16.00 Uhr
im Audimax, Garystr. 35, 14195 Berlin (mit literarischer Lesung)

Anschließend: Umtrunk

Vorträge:

28. - 31. Juli 2009, 9.00-18.00 Uhr
Seminarzentrum Silberlaube
12 Sektionen, 100 Panels
300 Referenten aus 28 Ländern und 20 Disziplinen

Rahmenprogramm:

28. Juli 2009, abends: "Die Besteigung des Chimborazo", Film von Rainer Simon (DDR 1989) mit Jan Josef Liefers (Hörsaal 1a)

30. Juli 2009, abends: Lesung mit Christoph Ransmayr (Hörsaal 1a)

Weitere Informationen unter:
www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we03/veranstaltungen/humboldtconference/index.html


International Graduate Conference in Philosophy: "Die Figur des Zeugen"

Unter dem Titel "Die Figur des Zeugen / The Figure of Witness" veranstaltet das Institut für Philosophie vom 9. bis 11. Juli 2009 die dritte interdisziplinäre Graduiertenkonferenz.
Das Ziel der internationalen und interdisziplinären Tagung für junge Nachwuchswissenschaftler/innen ist, die Figur des Zeugen als soziale Institution des Wissens zu untersuchen und dabei nicht nur den Informationscharakter, sondern auch ethische, politische und kulturelle Dimensionen in den Blick zu nehmen.

Die Konferenz wird veranstaltet von Sibylle Schmidt und Barbara Janisch, beide aus dem Arbeitsbereich von Prof. Dr. Sybille Krämer.
Weitere Informationen im Tagungsprogramm

Kontakt:

Ort und Zeit:

  • 9. bis 11. Juli 2009
    Institut für Philosophie
    Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin

Karl Heinz Bohrer hält den diesjährigen Peter-Szondi-Vortrag

Die Almuni-Vereinigung und die Mitglieder des Peter-Szondi-Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft laden ein zum Peter Szondi-Vortrag 2009.

Prof. em. Karl Heinz Bohrer (Universität Bielefeld / Herausgeber des "Merkur")
wird den Vortrag mit dem Titel

"Der Verdacht gegen die Idee. Konflikt zweier Modernen"

halten.

Zeit und Ort:

  • Donnerstag, 9. Juli 2009, 18.00 Uhr im Seminarzentrum des Gebäudekomplexes Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, Raum L 116

Nachlese zur Langen Nacht der Wissenschaften 2009

Zum neunten Mal fand am 13. Juni 2009 die Lange Nacht der Wissenschaften statt. 33.480 Besuche zählte die Freie Universität in dieser Nacht. 95 Institute und Einrichtungen gaben Einblicke in das vielseitige Wirken der Grundlagen- und der angewandten Forschung.
Die gegenüber 2008 um 2.000 Besuche gestiegene Besucherzahl spiegelt die Attraktivität der Veranstaltungen wider.

Bildergalerie: Impressionen von der "klügsten Nacht"
(Bitte ein Bild anklicken!)


Freie Universität vorbildlich in der Gleichstellungspolitik

Der Anteil von Frauen auf den wissenschaftlichen Karrierestufen an der Freien Universität liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Dies geht aus dem aktuellen Hochschulranking des 'Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung' (CEWS) hervor. Danach liegt der Anteil der Frauen an den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wie auch unter den Studierenden an keiner deutschen Universität so hoch wie an der Freien Universität.

Das CEWS-Ranking beruht auf quantitativen Daten aus dem Jahr 2007. Bewertet wurden die Hochschulen und Länder mit Blick auf Studierende, Promotionen, Habilitationen, wissenschaftliches und künstlerisches Personal incl. Professuren.

Quelle: Pressemitteilung der Freien Universität Berlin vom 04.06.09

Das Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft ist online

Unter der Adresse
www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we03/index.html
präsentiert sich das Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft mit neuen Webseiten.


Bildungsstreik

Mehr als 10.000 Schüler und Studierende protestierten am 17. Juni in Berlin gegen Missstände im deutschen Bildungssystem. Insgesamt folgten weit über 100.000 Schüler und Studierende in Mainz, München, Magdeburg, Heidelberg, Bonn, Gießen und anderen Städten in Deutschland den Protestaufrufen.

Bildergalerie von Protestplakaten in Berlin

Videos zur Mobilisierung und Dokumentation des Streiks wie zum Beispiel
"Die Bildungsleichen-Aktion" (Universität Potsdam), den "Bildungsstreik-Song", den Film "Der Exmatrikulator" (LMU München) und die Aktion "Protestschlafen an der FU Berlin") finden Sie unter dem nachstehenden Link.
http://www.bildungsstreik2009.de/category/aktionsideen/
(auf der entsprechenden Seite in der rechten Navigation unter "Videos")


fundiert

Die neue Ausgabe des Wissenschaftsmagazins fundiert der Freien Universität Berlin trägt den Titel "Räume".

Fragen von Standort und Grenze, vom Wechselspiel zwischen Mensch und Umwelt und von den Ausmaßen des Universums haben sich Menschen seit alters her gestellt. In der Neuzeit hat sich die Erforschung von Raum und Wissen oftmals zwischen verschiedenen Disziplinen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften aufgeteilt

In der Erforschung der antiken Vorstellungen von Räumlichkeit die Disziplinen wieder zueinander zu führen – dieses Ziel verfolgen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters TOPOI (griech.: Orte), das im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder an der Freien Universität Berlin gefördert wird. Einige der Forschungsthemen von TOPOI werden in dieser Ausgabe vorgestellt. Das Thema wird zudem von Wissenschaftlern/innen der Freien Universität aus einer Vielzahl unterschiedlicher Blickwinkel beleuchtet – von der Philosophie über die Politikwissenschaft bis zur Nanophysik.

Die einzelnen Artikel können Sie hier einsehen.

Druckfassung zum Herunterladen (pdf-Datei, 8 MB)

Freiheitspreis der Freien Universität Berlin an Desmond Tutu

Desmond Tutu

Der südafrikanische Nobelpreisträger Desmond Tutu erhält den Freiheitspreis der Freien Universität Berlin.

Der Festakt findet statt am Freitag, dem 17. Juli 2009, um 17.00 Uhr im Max-Kade-Auditorium, Garystr. 35, 14195 Berlin.

Die Laudatio hält Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan.

Desmond Mpilo Tutu (Jahrgang 1931) ist eine Symbolfigur des Kampfes gegen die Apartheit in Südafrika, in dem er eine führende Rolle spielte. 1958 gab er wegen der zuvor gesetzlich festgeschriebenen Benachteiligung der schwarzen Bevölkerung im südafrikanischen Bildungssystem seinen Lehrerberuf auf und begann, Theologie zu studieren. 1961 wurde er zum anglikanischen Priester ordiniert. Nachdem er 1978 zum ersten schwarzen Generalsekretär des Südafrikanischen Kirchenrats gewählt wurde, nutzte er diese Position, um sich für eine Aussöhnung von schwarzer und weißer Bevölkerung in seinem Land einzusetzen. Für seinen Einsatz für eine demokratische und gerechte Gesellschaft ohne Rassentrennung erhielt Desmond Tutu im Jahr 1984 den Friedensnobelpreis.



INTERESSANTES AUSSERHALB


Interessante Vorträge und Tagungen außerhalb des Fachbereichs finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

Alexander-von-Humboldt-Stiftung

Humboldt-Ranking: In den Geisteswissenschaften ist die FU-Berlin die attraktivste Universität Deutschlands für Spitzenwissenschaftler/innen aus dem Ausland

Den zahlreich vorhandenen Rankings fügt die Alexander-von-Humboldt-Stiftung ein neues Ranking mit nur einem einzigen Indikator hinzu: Hier zählt die Anzahl der Forschungsaufenthalte der von der Stiftung geförderten Stipendiaten und Preisträger an deutschen Forschungseinrichtungen.
Ausgehend davon, dass hinter jedem Aufenthalt eines Spitzenwissenschaftlers/einer Spitzenwissenschaftlerin die Entscheidung für einen Gastgeber und Kooperationspartner steht, lässt diese Wahl auch eine Aussage darüber zu, wie attraktiv die Bundesrepublik generell für Spitzenwissenschaftler ist und welche Fachbereiche in der hiesigen Forschung so gut sind, dass sie im internationalen Wettbewerb um die Besten vorne liegen. Ein Spitzenplatz im Humboldt-Ranking ist darum ein wichtiger Indikator für internationale Kontakte und Reputation.

Nach dieser Untersuchung ist die Freie Universität Berlin im Bereich Geistes-, Rechts- und Sozialwissenschaften die Top-Adresse für ausländische Spitzenwissenschaftler/innen.
Ihr folgt an zweiter Stelle die Humboldt-Universität zu Berlin und an dritter Position die Ludwig-Maximilians-Universität München.

Quelle: Newsletter 3/2009 der Alexander von Humboldt-Stiftung
Link zum Humboldt-Ranking

Statistisches Bundesamt Deutschland

Zahl der Habilitationen 2008 gesunken

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Jahr 2008 1.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Bezogen auf das Vorjahr sank die Anzahl der Habilitationen um 4%, verglichen mit dem Höchststand im Jahr 2002 ging die Anzahl sogar um 502 Habilitationen beziehungsweise 28% zurück.

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Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 213

Hochschulrektorenkonferenz

Einigung bei Hochschulzulassung

Die Hochschulen wollen das Chaos bei der Besetzung ihrer Studienplätze beenden. Mit "überwältigender Mehrheit" hat die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) der schrittweisen Einführung eines neuen Zulassungsverfahrens zugestimmt, das zum Wintersemester 2011/12 bereitstehen soll. Danach wollen sich die Hochschulen an gemeinsame Fristen halten. Für das Wintersemester soll als Bewerbungsschluss der 15. Juli gelten. Zudem verpflichten sich Universitäten und Fachhochschulen, spätestens zum 20. August ihre Zulassungsbescheide zu versenden. Studienplätze, die im Nachrückverfahren von den Hochschulen nicht selbst besetzt worden sind, werden bei einer Restplatzbörse im Internet verlost, die frühestens zum 1. September freigeschaltet werden wird.

Quelle: Pressemitteilung der HRK 27/09

HIS (Hochschul-Informations-System GmbH)

Wissenschaftlicher Nachwuchs ist mit der Bologna-Reform unzufrieden

Die Bologna-Reform stößt beim wissenschaftlichen Nachwuchs auf geringe Akzeptanz. Fächerübergreifend geben lediglich 16 Prozent eine positive Allgemeinbewertung ab. Dabei ist eine große Gruppe erst im Laufe des Reformprozesses von der Entwicklung an den Hochschulen enttäuscht worden. Nahezu jede/r zweite zeigt sich heute skeptischer als früher oder bezeichnet die Studienstrukturreform, entgegen der ursprünglichen Meinung, als Fehlentwicklung. Das geht aus der ersten WiNbus-Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) hervor, in der Nachwuchswissenschaftler/innen zu ihren Arbeits- und Lebensbedingungen befragt wurden und an der sich über 1.400 Hochschulmitarbeiter/innen beteiligt haben. Die berufsbefähigende Ausbildung eines Bachelorstudiums sehen demnach zwei Drittel nicht als gewährleistet an. 60 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass ein Masterstudium nach dem Bachelorstudium die Regel sein sollte. Das inhaltliche Anspruchsniveau des eigenen Lehrangebots haben laut Studie knapp die Hälfte der Nachwuchswissenschaftler/innen gesenkt. Erhöht haben sich vor allem der Arbeitsaufwand in Lehre, Verwaltung und Beratung. Fast drei Viertel der Befragten stellten eine steigende Beanspruchung durch Prüfungen fest. Zwei Drittel berichteten, mehr Zeit für Betreuung und Beratung aufwenden zu müssen, und für mehr als die Hälfte hat sich der Umfang der Lehraufgaben erhöht. Ein Drittel der Befragten gab an, weniger forschen zu können.

Quelle: WiNbus-Studie der HIS. Die PDF-Datei der Studie

HIS (Hochschul-Informations-Systeme GmbH)

"Alte" Studiengänge mobilitätsfreundlicher als "neue"

26 Prozent aller Studierenden haben im Jahr 2008 einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt absolviert. Das sind drei Prozent mehr als 2007. Der Mobilitätszuwachs ist insbesondere auf die "alten" Studiengänge (Diplom, Magister, Staatsexamen) zurückzuführen. Das geht aus einer Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) hervor, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes am 14. Mai 2009 veröffentlicht worden ist und auf den Aussagen von 7.000 Studierenden beruht. So stagnierte an Universitäten der Anteil der Bachelorstudierenden, die während ihrer Studienzeit im Ausland waren, bei 15 Prozent. Bei den Masterstudierenden sank der Anteil sogar von 30 auf 27 Prozent. In Diplom-Studiengängen stieg dagegen der Anteil von Studierenden mit Auslandsaufenthalt von 24 auf 35 Prozent, im Magister von 34 auf 49 Prozent und im Staatsexamen von 23 auf 28 Prozent.

Quelle: HIS-Pressemitteilung vom 14.05.2009. Im Internet unter: http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=473


Zu guter Letzt

Hochzeit im Hörsaal

Seit Februar 2009 bieten die Leibniz-Universität Hannover und das Standesamt der Stadt Hannover im Welfenschloss den Hörsaal B 305 als Trauzimmer an. Der Bund fürs Leben kann dann in einem echten Hörsaal "mit aufsteigender Bestuhlung, Pult und Tafel" geschlossen werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Angebot richtet sich nciht zuletzt an Studierende und Ehemalige, die ihren Partner im Hörsaal fanden und hieran beim Ja-Wort erinnert werden möchten.

Quelle: DHV NL 1/2009

NEWSLETTER DES FACHBEREICHS PHILOSOPHIE UND GEISTESWISSENSCHAFTEN

Kontakt: newsletter@geisteswissenschaften.fu-berlin.de
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