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Nr. 10 (Dezember 2008)

Newsletter Nr. 10 (Dezember 2008)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende des Fachbereichs,

wir wünschen Ihnen erhol- und geruhsame Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr 2009!
Falls Sie die Fachbereichs-Ereignisse des Jahres 2008 noch einmal Revue passieren lassen wollen, hier ist der Link zur Chronik.

 

Ich hoffe, dass Sie wieder das eine oder andere Interessante zum Lesen finden.
Der nächste Newsletter wird voraussichtlich zum Ende des Wintersemesters 08/09 erscheinen.

Falls Sie in den alten Newslettern lesen möchten, hier geht's zum Newsletter-Archiv.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Koehler
Fachbereichsverwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Informationen zum Abbestellen des Newsletters finden Sie am Ende des Newsletters.


PERSONALIA

Professorinnen und Professoren

Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Peter-André Alt

Prof. Dr. Peter-André Alt wird neuer Direktor der Dahlem Research School (DRS). Er löst damit Gründungsdirektor Professor Dr. Hans-Heinrich Limbach ab, der die vor drei Jahren gegründete DRS aufgebaut hat. Als fächerübergreifende Förder- und Betreuungsstelle für Promovenden bildet die DRS einen wichtigen Bestandteil des Zukunftskonzepts International Network University der Freien Universität Berlin und setzt Vorgaben des Bologna-Prozesses zur europaweiten Vereinheitlichung von Studienabschlüssen um. Unter ihrem Dach werden Promotionen aus Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften gefördert. Studierende werden in allen Phasen ihrer Promotion intensiv betreut und auf den Einstieg in die Berufstätigkeit vorbereitet. Die DRS garantiert eine hohe Qualität der strukturierten Promotionen und unterstützt eine zügige Umsetzung der Promotionsvorhaben.
Der Literaturwissenschaftler Peter-André Alt lehrt seit 2005 Neuere deutsche Literatur am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie. Historische Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit bilden die Literatur der Frühen Neuzeit, der Weimarer Klassik und der Moderne. Im Rahmen größerer Drittmittelprojekte forscht er derzeit zum "Hermetismus in der Literatur des 17. Jahrhunderts" und zur "Ästhetik des Bösen". Er ist Sprecher der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien, des einzigen literaturwissenschaftlichen Projekts, das im Rahmen des Exzellenzwettbewerbs des Bundes und der Länder bewilligt wurde.
Prof. Dr. Peter-André Alt ist außerdem Dekan des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften sowie Mitglied des Akademischen Senats und des Exzellenzrats der Freien Universität Berlin.


Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien:

Dr. Cordula Lemke (Ludwig-Maximilians-Universität München) hat zum Wintersemester 2008/2009 den Ruf auf die Juniorprofessur (W 1) für das Fachgebiet "Englische Philologie" im Rahmen der "Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien" angenommen.


Dr. Remigius Bunia (Zeppelin University Friedrichshafen) hat den Ruf auf die Juniorprofessur (W 1) für das Fachgebiet "Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft" im Rahmen der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien angenommen.


Institut für Philosophie:

Sybille Krämer

Prof. Dr. Sybille Krämer wurde zum 1. Oktober 2008 - für eine Amtszeit von 5 Jahren - in den Stiftungsrat der Leuphana Universität Lüneburg bestellt.


Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler am Fachbereich

Gastwissenschaftler am Exzellenzcluster 'Languages of Emotion' im Wintersemester 2008/2009:

Émmanuel Désveaux

Prof. Dr. Émmanuel Désveaux

Geboren 1956; Studium der Geschichte, Geographie und Philosophie an der Universität von Vincennes; Hinwendung zur Ethnologie im Rahmen der Promotion; 1979-1983 verschiedene längere Feldforschungen in Nordkanada bei den nördlichen Ojibwa; Studiendirektor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS); 2001-2006 Wissenschaftlicher Direktor des Musée du Quai Branly und damit Leiter dieses neuartigen ethnographischen Museums in der Konzeptions- und Bauphase; seit 2003: Adjunct Professor an der Universität von Indiana (Bloomington); zur Zeit Lehrstuhl am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin.

In seinem Buch „Quadratura americana, essai d’anthropologie lévi-straussienne“, zeigt Emmanuel Désveaux, wie ein gemeinsames semantisch-transformationelles Prinzip die Gesamtheit der autochtonen Kulturen der neuen Welt prägt. Seitdem versucht er in Zusammenarbeit mit M. de Fornel sein Modell auf die amerindischen Sprachen anzuwenden.


Martin von Koppenfels

Prof. Dr. Martin von Koppenfels

Geboren 1967; Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Spanisch, Latein und Philosophie an der University of Virginia, Ludwig-Maximilians-Universität München, Universidad de Barcelona und der Freien Universität Berlin; 1997 Promotion ("Einführung in den Tod. Garcia Lorcas New Yorker Dichtung und die Trauer der modernen Lyrik"); 1997-2003 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin; 2001 Paul Scheerbart-Preis der Ledig Rowohlt-Stiftung für die Übersetzung von Garcia Lorcas, Dichter in New York; seit 2003 Leiter der Nachwuchsgruppe "Rhetorik der Immunität" an der Freien Universität Berlin; 2004 Berufung in die "Junge Akademie" an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina; 2006 Habilitation ("Immune Erzähler. Flaubert und die Affektpolitik des modernen Romans"); seit 2007 Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft mit romanistischem Schwerpunkt an der Universität Bielefeld.


Burkhard Meyer-Sickendiek

PD Dr. Burkhard Meyer-Sickendiek

Geboren 1968; Studium M.A. Universität Bielefeld; 1999 Promotion an der Universität Tübingen; 2000-2001 Postdoc-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG); 2001-2003 Wissenschaftlicher Koordinator des Promotionsstudiengangs "Literaturwissenschaft" an der Universität München, Lehrbeauftragter an der LMU; 2003-2006 Bayerischer Habilitationsförderpreis.

  • Webauftritt des Exzellenzclusters 'Languages of Emotion'

Gastwissenschaftler an der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien im Wintersemester 2008/2009:

Elisabeth Mengaldo

Dr. des. Elisabeth Mengaldo

Geboren 1977; Studium der Germanistik und Slawistik (Russisch) an der Universität Padua; 2003 Magisterarbeit "Den Stil verbessern - das heißt den Gedanken verbessern, und gar Nichts weiter! Stilistisch-rhetorische Phänomene in den frühen Aphorismenwerken Friedrich Nietzsches"; dafür Studienpreis "Maria e Lina Meneghetti" der Universität für die beste Magisterarbeit; 2007 Abschluss des Promotionsstudiums im Fach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Siena (Doppelpromotion, zugleich an der Universität Hildesheim), mit einer Arbeit über "Entwicklung und Strukturen in der Dichtung Georg Trakls. Einige Aspekte seines dichterischen Werdegangs"; 2003/04 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im deutsch-italienischen Zentrum "Villa Vigoni"; seit 2007 Lehrbeauftragte für Deutsche Literatur an der Universität Triest.
Gegenwärtig arbeitet Elisabetta Mengaldo an einem Projekt über Adornos Minima Moralia, die sie aus rhetorischer und argumentationstechnischer Perspektive untersucht, wobei die Frage nach Einflüssen und Quellen und insbesondere Berührungspunkten mit Nietzsches Aphorismenkunst einen wesentlichen Teil der Untersuchung darstellen.


Jacques Le Rider

Prof. Dr. Jacques Le Rider

Geboren 1954; Studium der Germanistik an der Ecole normale supérieure und an der Sorbonne sowie Politikwissenschaft am Institut d’études politiques (Politikwissenschaft). Promotion 1982; Habilitation 1989; 1977 bis 1981 Assistent an der Sorbonne (Paris IV); 1981 bis 1990 Maître de conférences an der Université du Val de Marne (Paris XII); 1990 bis 1999 Professor an der Université Paris VIII in Saint-Denis; seit 1999 Directeur d’études an der École pratique des Hautes Études, Section des Sciences historiques et philologiques; 2000 Verleihung des "Prix de la recherche Humboldt – Gay-Lussac", des deutsch-französischen Forschungspreises der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und des französischen Ministère de l’Enseignement supérieur et de la Recherche.

  • Webauftritt der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien

Gastprofessuren am Fachbereich

Institut für Englische Philologie:

Stephen Muecke

Dr. Stephen Muecke, Professor für Cultural Studies an der University of Technology (Sydney), ist der erste Gastprofessor der neu eingerichteten Hirschfeld-Mack-Gastprofessur am Institut für Englische Philologie.

Biographische Angaben:
Stephen Muecke is Professor of Cultural Studies, Australian Professorial Fellow, and Fellow of the Australian Academy of the Humanities. He has a long-term research interest in Indigenous Studies, transnational cultures and new ethnography. He is co-editor, with Chris Healy, of the Cultural Studies Review. He took his Masters from Paris VIII working on the sociolinguistics of verbal parody performances, and has since worked (for his PhD) on the narratology of Aboriginal stories from the West Kimberley (WA). He has also researched Aboriginal philosophy (Ancient + Modern: Time, Culture and Indigenous Philosophy, UNSW Press, 2004), fictocritical writing, travel writing and the life and work of David Unaipon. With Devleena Ghosh and Michael Pearson he is engaged on a major new project: Culture and Commerce in the Indian Ocean.

Weitere Informationen zur Gastprofessur und zum Namensgeber finden Sie unter:


Informationen zu allen am Fachbereich fest eingerichteten Gastprofessuren finden Sie unter:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/gastprof/index.html
Humboldt-Stipendiatin am Fachbereich Edit Anna Lukács

Institut für Philosophie:

Dr. Edit Anna Lukács wird als Humboldt-Stipendiatin in den kommenden zwei Jahren (bis September 2010) am Interdisziplinären Zentrum 'Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit' arbeiten.
Dr. Lukács hat kürzlich ihre Promotion mit der Arbeit "Die Kugelmetapher in den Werken von Alanus ab Insulis, Jean de Meung und Vinzenz von Beauvais. Zwischen Literatur und Philosophie" abgeschlossen. Studiert und geforscht hat sie bisher an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (Paris) und der ELTE (Loránd-Eötvös-Universität Budapest).

Ihr Gastgeber am Fachbereich ist Prof. Dr. Wilhelm Schmidt-Biggemann.

Verabschiedungen

Für die geleistete Arbeit in Forschung und Lehre dankt der Fachbereich seinen langjährigen Mitgliedern, die zum 30. September 2008 in den Ruhestand getreten sind.

Institut für Deutsche und Niederländische Philosophie:

Marlies Janz Hans-Norbert Dittmar Rolf-Peter Janz
Prof. Dr. Marlies Janz
Prof. Dr. Hans-Norbert Dittmar
Prof. Dr. Rolf-Peter Janz

Institut für Englische Philologie:

Manfred Pfister Wolfgang Zydatiß
Prof. Dr. Manfred Pfister
Prof. Dr. Wolfgang Zydatiß

Institut für Romanische Philologie:

Jürgen-Klaus Trabant Ronald Daus
Prof. Dr. Jürgen-Klaus Trabant
Prof. Dr. Ronald Daus

Akademischer 'Mittelbau':

Institut für Philosophie:

Simone Mahrenholz

Dr. Simone Mahrenholz hat in der Fachbereichsratssitzung am 17. Dezember 2008 ihren Habilitationsvortrag mit dem Titel "Theorie der philosophischen Praxis" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Frau Mahrenholz erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihr die Lehrbefugnis für das Fach Philosophie verliehen.


Institut für Englische Philologie:

Volker Gast

Privatdozent Dr. Volker Gast hat den Ruf auf die W3-Professur für Anglistische Sprachwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena angenommen.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Claudia Wich-Reif

Privatdozentin Dr. Claudia Wich-Reif hat einen Ruf auf die W 3-Professur für "Geschichte der Deutschen Sprache und Sprachliche Variation" an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und einen Ruf auf eine W 2-Professur für "Germanistische Sprachwissenschaft" an die Universität Paderborn erhalten.


Helene-Richter-Preis für PD Dr. Susanne Schmid:

Privatdozentin Dr. Susanne Schmid (Institut für Englische Philologie) hat im Oktober 2008 auf der Jahrestagung des Deutschen Anglistenverbandes in Tübingen in Anerkennung ihrer Habilitationsschrift "Shelley' German Afterlives 1814-2000" (New York: Palgrave Macmillan, 2007) den Helene-Richter-Preis überreicht bekommen.

Der Förderpreis - in Memoriam der geachteten Anglistin Helene Richter (1861-1942) - wurde von dem Erzähltheoretiker Prof. Dr. Franz K. Stanzel gestiftet.


Ernst-Reuter-Preis für Viktoria Tkaczyk

Viktoria Tkaczyk

Viktoria Tkaczyk (Institut für Theaterwissenschaft) hat für ihre Dissertation "Himmels-Falten. Zur Theatralität des Fliegens in der Frühen Neuzeit" den Ernst-Reuter-Preis erhalten.
Die Dissertationsschrift beschreibt die Zeitspanne von Leonardo da Vincis Flugstudien um 1500 bis zur ersten erfolgreichen Ballonfahrt durch die Montgolfière (1783) als eine Latenzzeit, in der Flug und Luftfahrt ihrer sakralen Bedeutung zunehmend enthoben, aber noch nicht im Bereich wissenschaftlicher Evidenz und technischer Realisierbarkeit angelangt waren.

An der Freien Universität promovieren jährlich rund 750 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die vier besten erhalten den begehrten Ernst-Reuter-Preis für besonders herausragende Dissertationen, der mit jeweils 5.000 Euro dotiert ist.


Institut für Philosophie:

Jan Wöpking ist für drei Jahre neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Sybille Krämer im Exzellenzcluster "Topoi", Teilgebiet "Diagrammatik in der Antike: Platon und Aristoteles".


Institut für Theaterwissenschaft:

Dr. Andreas Wolfsteiner ist neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Internationalen Kolleg "Verflechtungen von Theaterkulturen".


Katrin Beushausen ist seit Oktober 2008 neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Doris Kolesch.



DIES & DAS AM FACHBEREICH UND AN DER FREIEN UNIVERSITÄT


Interessante, aktuelle Termine am Fachbereich finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

Verkürzte Öffnungszeiten bei der Philologischen Bibliothek über die Feiertage und zum Jahreswechsel

23. Dezember 2008 9.00 bis 20.00 Uhr
24. Dezember bis 26. Dezember 2008 geschlossen
27. Dezember bis 30. Dezember 2008 10.00 bis 17.00 Uhr
31. Dezember 2008 bis 01. Januar 2009 geschlossen
02. Januar bis 04. Januar 2009 10.00 bis 17.00 Uhr


Vom 27.12.2008 bis 04.01.2009 sind - wegen umfangreicher Systemarbeiten an der Bibliothekssoftware - im gesamten FU-Bibliothekssystem keine Ausleihen und Vormerkungen möglich. Der elektronische Katalog kann uneingeschränkt zur Recherche genutzt werden, Rückgaben ohne Quittung sind ebenfalls in der Philologischen Bibliothek möglich.

Die letzte Möglichkeit zur Ausleihe von Büchern über die Feiertage ist also
der 23. Dezember um 19.50 Uhr!


Auszeichnung für das Leit- und Informationssystem der Philologischen Bibliothek

Das innovative Leit- und Informationssystem der Philologischen Bibliothek, das von der Berliner Firma arTec Visual Solutions unter dem Namen v:scout im Auftrag der Philologischen Bibliothek der Freien Universität Berlin realisiert wurde, ist von der "Berliner Landesinitiative ProjektZukunft" als Produkt des Monats November 2008 ausgezeichnet worden.

v:scout ermöglicht eine schnelle Orientierung in Gebäudekomplexen. In Bibliotheken und Archiven verwaltet es unterschiedlichste Informationen von Medien und Produkten und präsentiert sie interaktiv in einer zwei- oder dreidimensionalen Grafik. Dabei ist es möglich, das System mit vorhandenen Katalogsystemen zu verknüpfen.

In der Philologischen Bibliothek, in der das Rauminformationssystem bereits im Einsatz ist, müssen Nutzer auf der Suche nach Büchern lediglich einen Begriff in die Suchmaske eingeben. Das System zeigt dann den genauen Standort des Buches in der visuellen Darstellung des Gebäudes. Genutzt werden kann das Leit- und Orientierungssystem online und offline, von zu Hause, mit PDAs oder am Terminal direkt vor Ort. In der Bibliothek erkennt das System den Standort des Nutzers automatisch, so dass er direkt von seiner Position über eine Wegweiserfunktion zum gesuchten Objekt geführt wird.

Das auf einer Idee der Philologischen Bibliothek beruhende Produkt hat bereits einen ersten weiteren Anwender gefunden: Die Universitätsbibliothek St. Gallen hat den neuartigen Service in diesem Wintersemester unter dem Namen Mediascout übernommen.


DFG-Forschungsprojekt: Shylock und der (neue) deutsche Geist: Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig" nach 1945

Seit April 2008 besteht am Institut für Englische Philologie ein von Frau Prof. Dr. Sabine Schülting geleitetes und gemeinsam mit dem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Zeno Ackermann durchgeführtes DFG-Forschungsprojekt mit dem Titel "Shylock und der (neue) deutsche Geist: die Rezeption von Shakespeares Stück 'Der Kaufmann von Venedig' in Deutschland seit 1945". Durch die Verbindung von kultur-, rezeptions- und bühnengeschichtlichen Ansätzen geht es darum, die Wandlungen der Figur des Shylock als konfliktreiche Verhandlung deutscher Geschichte und deutscher Gegenwarten zu verstehen und zu hinterfragen.


Italienische Botschaft und Freie Universität Berlin verlängern Abkommen über Italienzentrum

Der italienische Botschafter in Berlin, Antonio Puri Purini und der Präsident der Freien Universität, Prof. Dr. Dieter Lenzen, haben die Verlängerung des Abkommens über das "Italienzentrum" unterzeichnet. Damit werden die engen kulturellen, wissenschaftlichen und akademischen Beziehungen gestärkt.

Das Italienzentrum ist 1996 durch ein Abkommen zwischen der italienischen Botschaft und der Freien Universität gegründet worden, mit dem Ziel, die in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen vorhandenen Lehr- und Forschungsaktivitäten zu koordinieren und neue Projekte mit italienbezogenen Themen zu initiieren. Im Italienzentrum wird auch die Zusammenarbeit der anderen Berliner Universitäten und der Universität Potsdam mit zahlreichen Forschungseinrichtungen und Universitäten in Italien auf institutioneller Ebene gebündelt.

Kontakt:


Forschungsdatenbank der Freien Universität Berlin

Es handelt sich um eine Online-Datenbank in der aktive und beendete Forschungsvorhaben an der Freien Universität Berlin verzeichnet sind, die durch Drittmittel finanziert werden. Die Forschungsdatenbank umfasst einen Altbestand an Projekten seit den 80er Jahren sowie eine vollständige Projektverzeichnung seit 1999. Sie generiert Daten aus einer 2005 entwickelten gesonderten mySAP-Applikation, die in die SAP R/3-Systemumgebung der Freien Universität integriert ist. Dadurch wird ein tagesaktueller Datenbestand angezeigt und Datenredundanz vermieden. Eine in dieser Form implementierte Forschungsdatenbank ist in der Universitätslandschaft Deutschlands bislang einzigartig.

Zu den recherchierbaren Informationen zählen u.a. Forschungsprojekte, Tagungen, Reisen, Veranstaltungen, Preise etc. Eine Systematik durch Schlagworte (Forschungsvorhaben ab 2002) ermöglicht eine fächerübergreifende Suche nach inhaltlichen Kriterien. Abstracts vermitteln eine inhaltliche Kurzdarstellung der Forschungsvorhaben.


Ausstellung der Universitätsbibliothek: 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Am 10. Dezember 1948 wurde die Deklaration der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris verkündet. Zum Jahrestag erläutert die Jubiläumsausstellung "60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte - Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren" ab 18. Dezember 2008 die Entstehungsgeschichte der Menschenrechts-Charta, das UN-Schutzsystem für Menschenrechte und die Grundrechtsituation in Deutschland.

Zeit und Ort der Ausstellung:

  • Vom 18. Dezember 2008 bis 15. Februar 2009 von 8.00 bis 20.00 Uhr im Foyer der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, Garystr. 39, 14195 Berlin

Bachelorbefragung 2008: Studie zur Beurteilung der Bachelorstudiengänge an der Freien Universität

Die Zufriedenheit der Studierenden mit den Studienbedingungen an der Freien Universität ist gewachsen. In einer Befragung unter Bachelorstudierenden gaben 74 Prozent an, mit ihrem Studium zufrieden zu sein. Das waren rund 10 Prozentpunkte mehr als in einer Vergleichsstudie des Jahres 2006. 81 Prozent der Studierenden erklärten, sie würden erneut ein Studium an der Freien Universität aufnehmen, 77 Prozent im gleichen Fach.

Befragt wurden die Studierenden nach Themen wie Aufbau und Struktur der Studiengänge, Qualität der Lehre sowie Betreuungs- und Beratungsangenote. An der Befragung beteiligten sich von den etwa 8000 Bachelorstudierenden 31 Prozent. Während etwa die Qualität der Lehre von rund 80 Prozent der Studierenden sehr positiv bewertet wird, sieht sich ein Teil der Studierenden trotz eines sonst überwiegend sehr gut bewerteten Studienklimas einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt. Verbesserungsbedarf wurde insbesondere bei der Organisation der Prüfungen identifiziert.

  • Ausführliche Informationen im Bericht über die "Ergebnisse der Befragung der Studierenden in den Bachelorstudiengängen"
Quelle: Pressemitteilung der Freien Universität Berlin (370/208)


INTERESSANTES AUSSERHALB


Interessante Vorträge und Tagungen außerhalb des Fachbereichs finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

Deutscher Hochschulverband

Finanzkrise trifft Universitäten weltweit

Die Krise an den Finanzmärkten bekommen die Universitäten weltweit immer stärker zu spüren. Das vermeldet die "Financial Times Deutschland" vom 5. November 2008 unter Berufung auf einen Bericht der "University World News". Demnach wird sich die Zahl chinesischer Studierender, die ins Ausland gehen, deutlich verringern, weil sie sich die Studiengebühren nicht leisten können. Von dem Rückgang ausländischer Studierender und sinkender staatlicher Förderung zeigten sich insbesondere die Universitäten in Australien betroffen: 500 Wissenschaftler und Verwaltungsangestellte seien entlassen worden. Zwölf britische Hochschulen verzeichneten den Verlust von 77 Millionen Pfund, das entspricht 95 Millionen Euro. Die Universität Oxford hat 30 Millionen Pfund durch Anlagen in Island verloren, die Universität Cambridge 11 Millionen Pfund. Hohe Verluste bedrohen offensichtlich auch den Stiftungsfonds der Universität Harvard, der sich auf fast 37 Milliarden Dollar beläuft. Harvard-Präsidentin Professor Drew Faust warnte in einem Brandbrief an Professoren, Studierende und Mitarbeiter, dass die Elitehochschule wegen der Verluste zu Sparmaßnahmen gezwungen werde und sich eventuell neue Geldquellen erschließen müsse.

Quelle: Newsletter DHV 11/2008

Statistisches Bundesamt Deutschland

Steigende Drittmitteleinnahmen: 175.200 Euro je Universitätsprofessur

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben die deutschen Hochschulen im Jahr 2006 ihre Drittmitteleinnahmen von privaten und öffentlichen Einrichtungen gegenüber dem Vorjahr um 5,3% auf 3,86 Milliarden Euro steigern können. Damit lagen die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen eines Professors beziehungsweise einer Professorin bei 107 600 Euro. Das entspricht einer Zunahme von 7,6% gegenüber dem Jahr 2005. Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel ist je nach Hochschulart, Fächergruppe sowie Lehr- und Forschungsbereich sehr unterschiedlich.

Die höchsten Drittmitteleinnahmen unter den Universitäten (ohne Medizinische Ein­richtungen/Gesundheitswissenschaften) erzielten im Jahr 2006 die Technische Hochschule Aachen (135 Millionen Euro), die Technische Universität München (105 Millionen Euro) und die Universität Stuttgart (102 Millionen Euro). Die höchsten Drittmitteleinnahmen je Professor beziehungsweise Professorin erzielten die Universität zu Lübeck (450 000 Euro), die Universität Stuttgart (433 000 Euro) und die Technische Hochschule Aachen (428 000 Euro).

Ausführliche Daten der Fachserie „Monetäre Hochschulstatistische Kennzahlen“ (Fachserie 11, Reihe 4.3.2) stehen kostenlos als Download im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 424

Universität Konstanz

Unterschriftenaktion gegen die Verschiebung der Semesterzeiten

Der Konstanzer Literaturwissenschaftler Professor Albrecht Koschorke, der sich 1997 an der FU Berlin habilitierte, hat eine Unterschriftenaktion gegen die Verschiebung der Semesterzeiten initiiert, die auf regen Zuspruch stößt. Gegen die Absichten der Hochschulrektorenkonferenz, vom Wintersemester 2011 an die Vorlesungszeiten Anfang Sep­tem­ber statt Mitte Oktober bzw. Anfang März statt Mitte April beginnen zu lassen, spreche, dass die Bewerbungsfristen für Schulabgänger verknappt würden und die hochschuleigenen Zulassungsverfahren unter Zeitdruck gerieten. Durch die Angleichung der deutschen Semestertaktung an internationale Muster werde der länderübergreifende Austausch zwischen Forschern nicht gefördert, sondern erschwert. Gerade die Zeitversetzung der akademischen Kalender erleichtere deutschen Forschern im März und September Gastaufenthalte an ausländischen Universitäten. Umgekehrt können Professoren und Doktoranden aus dem Ausland im Juni oder Juli nach Deutschland kommen, ohne heimische Lehrverpflichtungen zu verletzen.

Link zum Aufruf gegen die Verschiebung der Semesterzeiten in Deutschland.

  • Link zu www.aktion-semesterzeiten.de
Quelle: Newsletter DHV 11/2008

Statistisches Bundesamt

Neuer Höchststand bei Studienanfängerquote

Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes haben im Studienjahr 2008 rund 385.500 Erstsemester ein Studium in Deutschland aufgenommen. Die Studienanfängerquote - das ist der Anteil Studienanfängerinnen und -anfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung - liegt für das Studienjahr 2008 bei 39%. Sie erreicht damit einen neuen Höchststand. Das bildungspolitische Ziel, 40% eines Altersjahrgangs für ein Hochschulstudium zu gewinnen, wird also beinahe realisiert.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Erstimmatrikulierten um 7%. An den Universitäten betrug die Zunahme 3%, an den Fachhochschulen sogar knapp 13%.
Im gerade begonnenen Wintersemester 2008/2009 sind an den Hochschulen in Deutschland insgesamt 2,01 Millionen Studierende eingeschrieben. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um knapp 4%.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 457


Zu guter Letzt

Dr. Gregory House

Dr. Gregory House, der seit 2006 bis zu fünf Millionen Zuschauer vor den Bildschirm lockt, wird eine besondere Ehre zuteil: Ab November werden in einem Seminar an der Philipps-Universität Marburg einige Folgen der beliebten TV-Serie aufgearbeitet, deren Inhalte ein hohes medizinisches Niveau aufweisen. "Die Sendung fungiert nur als Türöffner und soll das Interesse an seltenen Erkrankungen wecken", erklärte Professor Jürgen Schäfer gegenüber dem Magazin Focus. „Jede Diagnose muss immer wieder kritisch hinterfragt werden, denn ständig kommen neue Aspekte hinzu, und manchmal sind es gerade die kleinen Hinweise, die zu wichtigen Einsichten führen. Ich möchte den Studenten vermitteln, dass die Medizin so spannend sein kann wie ein Krimi."

Quelle: Newsletter DHV 11/2008

 
NEWSLETTER DES FACHBEREICHS PHILOSOPHIE UND GEISTESWISSENSCHAFTEN

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